Streit um Gebäude im Ostviertel

Demo in Göttingen: Aktivisten fordern sozialen Wohnraum statt Verkauf

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Demo für sozialen Wohnraum: Die Aktivisten fordern, dass die Stadt in einem Gebäude am Fridtjof-Nansen-Weg sozialen Wohnraum schafft. Die Stadt will es hingegen verkaufen. Foto:

Göttingen. Mit einer Demonstration haben am Donnerstag in den Abendstunden Aktivisten ihrer Forderung Nachdruck verliehen, in einem Haus am Fridtjof-Nansen-Weg sozialen Wohnraum zu schaffen.

Der Rat will am Freitag in nichtöffentlicher Sitzung eine Entscheidung über einen möglichen Verkauf des Gebäudes treffen. Die Aktivisten fordern hingegen, dass das Haus dauerhaft in öffentlicher Hand verbleibt. Der Demonstrationszug vom Neuen Rathaus zum Fridtjof-Nansen-Weg war von einem großen Polizeiaufgebot begleitet worden. Später wurde vor dem Gebäude symbolisch sozialer Wohnraum insbesondere für Geflüchtete geschaffen.

Die Aktivisten hatten das Gebäude Ende April besetzt. Anfang Mai kam es zur Räumungsaktion. Der Gebäudekomplex mit sieben abgeschlossenen, voll ausgestatteten Wohneinheiten mit Bad und Küche sowie 30 Einzel- und Doppelzimmern mit gemeinschaftlichen Sanitäranlagen war noch bis Ende Mai vergangenen Jahres vom Goethe-Institut genutzt worden.

Die öffentliche Sitzung des Rates beginnt am Freitag, 15. Juni, um 16 Uhr im Neuen Rathaus. Im Anschluss ist der nichtöffentliche Teil mit der Verkaufsentscheidung geplant.

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