Kundgebung am Wilhelmsplatz

Demo und Party: Christopher-Street-Day kommt erstmals nach Göttingen

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Erstmals auch in Göttingen: Wie auf dem Foto 2018 in Kassel werden queere und andere Menschen am Samstag auch durch die Straßen der Unistadt ziehen.

Premiere für die Uni-Stadt: Erstmals macht der Christopher-Street-Day Göttingen seine Aufwartung. Das Spektakel für Schwule, Lesben, Transgender, sonstige queere, aber auch Heterosexuelle beginnt am Samstag, 29. Juni, um 12 Uhr mit einer Demonstration am Neuen Rathaus.

Anschließend geht es über die Hospitalstraße, Gänselieselbrunnen zur Weender Straße, und dann über die Berliner Straße Richtung Wilhelmsplatz, wo für 14 Uhr eine Kundgebung angesetzt ist. Bis 17 Uhr wird dann rund um den „Willi“ in den Straßen gefeiert.

Ab 18 Uhr ist ein Schwimmen „für trans* inter* & friends“ in der Schwimmhalle des Göttinger Hochschulsports angesetzt. Danach ist das Café Kabale der Anlaufpunkt für die CSDler: Ab 20 Uhr gibt es Hotdogs und Musik, um 22 Uhr steigt die CSD-Party.

Eine Initiative von Schülern und Schülerinnen hatte die Idee zum ersten CSD in Göttingen. Mit-Initiatorin Miriam Giesbert sagt: „Mit Demo und Straßenfest wollen wir die Sichtbarkeit und Akzeptanz von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*identen, intergeschlechtlichen und anderen queeren Personen stärken.“

Das Aktionsbündnis zum ersten CSD in Göttingen verknüpft mit dem Event drei konkrete Forderungen: So soll der Artikel 3 des Grundgesetztes um den Begriff der „sexuellen Orientierung“ erweiter werden; jeder Mensch soll sein eigenes Geschlecht selbst bestimmen und benennen dürfen; alle Menschen sollen ein Recht auf Akzeptanz und Chancengleichheit in allen Bereichen des täglichen Lebens haben.

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