Störungsfreier Verlauf

Demonstration: Kritik an verschäftem Asylgesetz

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Friedlicher Protest für offene Grenzen: Ein Bündnis aus Parteien und linken Initiativen demonstrierte in Göttingen gegen die Verschärfung des Asylrechts. 

Göttingen. Rund 300 Demonstranten – darunter einige Asylbewerber – zogen am Samstagmittag friedlich durch die Göttinger Innenstadt. Auf Transparenten forderten sie offene Grenzen und ein Bleiberecht für alle.

Scharfe Kritik äußerten sie an der am Freitag beschlossenen Verschärfung der Asylgesetze, die unter anderem Leistungskürzungen vorsieht. „Frau Merkel heißt Flüchtlinge willkommen, während ihre Regierung gleichzeitig die Flucht erschwert“, hieß es in einem Redebeitrag. Auch kritisierten die Redner die Zustände im überbelegten Erstaufnahmelager Friedland als „unhaltbar“.

Die Polizei sprach von einem friedlichen, störungsfreien Verlauf. „Alle Absprachen wurden eingehalten“, sagte Einsatzleiter Sven Metge.

Den ganzen Samstag feierten die Initiatoren zusammen mit Flüchtlingen in der Roten Straße ein Straßenfest. Neben Verpflegung und einem Kinderzelt hatte das Bündnis, das aus linken Gruppen, Grüner Ratsfraktion und der Jugendorganisation der Gewerkschaft ver.di besteht, einen Kleiderflohmarkt organisiert. Rund 1000 Besucher kamen nach Angaben der Veranstalter bis zum Nachmittag zusammen. „Wir sind sehr zufrieden mit Angebot auf dem Fest und dem großen Zuspruch“, sagte einer Sprecherin der „Antifaschistischen Linken International“. (ptt)

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