Aktion am Gänseliesel

Demonstranten machten in Göttingen auf das Schicksal der Flüchtlinge in Belarus aufmerksam

Sie machten am Gänseliesel auf das Schicksal der Flüchtlinge aufmerksam.
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Sie machten am Gänseliesel auf das Schicksal der Flüchtlinge aufmerksam.

Mit ener Aktion am Gänseliesel machten Göttinger auf das Schicksal der Flüchtlinge in Belarus aufmerksam. Sie erinnerten die EU-Staaten an ihre Verpflichtungen.

Göttingen - Das Bündnis wollte mit der Aktion an das Schicksal der „Opfer des Regimes Lukaschenko hinzuweisen und an die menschenrechtlichen Grundlagen der EU in diesem Bezug öffentlich erinnern. Folgende Gruppen waren beteiligt: Europa-Union Deutschland Kreisverband Göttingen, Deutsch-Französische Gesellschaft Göttingen, Deutsch-Polnische Gesellschaft Göttingen, Osteuropa-Verein des Hainberg-Gymnasiums, Vertreter der belarusischen Diaspora in Göttingen und Umgebung sowie die Europaabgeordnete Viola von Cramon (Bündnis 90/Die Grünen).

„Lukaschenko hat seine Skrupellosigkeit immer wieder unter Beweis gestellt: Die Wahlfälschungen, die gewaltsame Unterdrückung von Protesten, die überaus brutalen Versuche, den Freiheitswillen der Belarusinnen und Belarussen zu zersetzen mit physischer und psychischer Folter, und mit Vergewaltigungen bis hin zu Morden an Regimekritikern – all das verurteilen wir aufs Schärfste“, heißt es in einer bei der Aktion verlesenen Erklärung.

Außerdem heißt es unter anderem in der Erklärung: „Gleichzeitig möchten wir an die Verpflichtung aller EU-Staaten erinnern, die Situation der Flüchtlinge an der Grenze durch Sofortmaßnahmen zu verbessern. Hierzu gab es bereits mehrere Statements des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte in Straßburg. Wir sind davon überzeugt, dass dies die einzig adäquate Antwort wäre auf die Versuche Lukaschenkos, die menschenrechtlichen Grundlagen der EU in Frage zu stellen und sie damit vorzuführen.“

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