Start am Platz der Synagoge

Demonstration am Samstag in Göttingen gegen hohe Mieten

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Platz der Synagoge in Göttingen: Hier beginnt am Samstag die Demo für bezahlbare Mieten.

Göttingen. Eine Demonstration gegen hohe Mieten in Göttingen findet am Samstag, 21. April, in Göttingen statt.

Dazu rufen die „Hausprojekte Rote Straße“ auf. Beginn der Aktion unter dem Motto „Hohe Mieten – kaputte Häuser – Nicht mit uns! Gemeinsam gegen soziale Verdrängung“ ist um 14 Uhr am Platz der Synagoge. Die Organisatoren selbst fordern den Erhalt der Hausprojekte und die Verbesserung der Gesamtsituation auf dem Wohnungsmarkt in Göttingen.

Zur Teilnahme an der Demo ruft auch die Grüne Jugend aus der Uni-Stadt auf. „Göttingen hat ein gravierendes Problem. Die Stadt bekommt seit Jahren die Wohnungsnot nicht in den Griff. Es fehlt an allen Ecken und Enden an bezahlbaren Wohnungen für Menschen mit geringem oder gar keinem Einkommen“, sagt ein Mitglied der Grünen Jugend. Aus Sicht der Nachwuchsorganisation der Grünen bedarf endlich sichtbarer und vor allem spürbarer Verbesserungen. „Es kann nicht sein, dass es zu Semesterbeginn regelmäßig eine nicht unerhebliche Anzahl an Studierenden gibt, die keine Wohnung haben“, heißt es weiter.

Genauso inakzeptabel sei die Unterbringung von Geflüchteten am Stadtrand. Die damit einhergehende soziale Verdrängung erschwert die Integration unnötigerweise. Die Grüne Jugend spielt damit auf die Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete auf der Siekhöhe an, die bis ins kommende Jahr hinein betrieben werden soll.

„Die Forderung nach einer sozialeren Wohnraumpolitik muss dringend auf die Straße getragen werden“, macht die Grüne Jugend in einer Mitteilung deutlich.

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