Symbolischer Spatenstich

Deneweg in Hetjershausen bei Göttingen: 31 Bauplätze für junge Familien

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Beim Spatenstich für das neue Baugebiet am Ortsrand von Hetjershausen: Stadtbaurat Thomas Dienberg (vorn, 3.v.l.) will weitere Neubaugebiete ausweisen. Ortsbürgermeisterin Heidrun von der Heide (vorn, rechts) setzt sich für ein Baugebiet in Knutbühren ein.

Hetjershausen. Darauf haben Familien gewartet: Sie können hoffen, im Göttinger Ortsteil Hetjershausen einen Bauplatz für ihr künftiges Eigenheim zu bekommen. Am Ortsrand entsteht südlich des Denewegs ein Baugebiet für 31 Häuser.

Beim offiziellen Spatenstich wurde bekannt, dass es deutlich mehr Bewerbungen als Bauplätze gab. Bevor aber die privaten Bauherren mit ihren Projekten beginnen können, muss das 2,4 Hektar große Baugebiet – das entspricht der Fläche von knapp vier Fußballfeldern – erschlossen werden, so Stadtbaurat Thomas Dienberg.

Thema Nahwärme

Dort sind laut Verwaltung Einzel-. Doppel- oder Reihenhäuser erlaubt. Nach Erwerb des Grundstücks muss innerhalb von zwei Jahren gebaut werden. Die Verlegung von Abwasserkanälen, Wasserleitungen sowie Leitungen für Strom und Telekommunikation und Nahwärme soll in einigen Monaten abgeschlossen sein. Für die Nahwärme wurden die Stadtwerke ins Boot geholt. Die Stadt hofft, dass sich viele der künftigen Hausbesitzer für diese innovative Variante entscheiden und auf den Einbau einer eigenen Heizung verzichten. Die Gesamtkosten für die Erschließung inklusive Straßenbau belaufen sich auf knapp 1,4 Millionen Euro. Beim Preis für das Land sind die früheren Grundstückseigentümer der Verwaltung entgegen gekommen. Diesen Vorteil will die Stadt an die künftigen Bauherren weitergeben. So wird der Quadratmeter erschlossenes Bauland 165 Euro kosten, hieß es beim Spatenstich. Zum Vergleich: In Rosdorf werden inzwischen 190 Euro aufgerufen.

Da das neue Baugebiet in Hetjershausen einen Eingriff in die Natur bedeutet, ist auch ein Ausgleich vorgesehen. Deshalb soll im Westen des künftigen Wohngebiets eine Streuobstwiese mit standortgerechten und heimischen Baumarten entstehen. Zugleich wird diese Fläche muldenförmig gestaltet, um bei Starkregen das Wasser auffangen und ableiten zu können.

Die Idee, am Deneweg ein neues Wohngebiet zu schaffen, gab es schon lange. So taucht dieses Projekt in Plänen aus dem Jahr 1975 auf. Ortsbürgermeisterin Heidrun von der Heide hofft, dass es nicht bei dem einen Baugebiet bleibt. Sie setzt sich für ein Neubaugebiet in Knutbühren ein. Laut Dienberg ist in Groß Ellershausen ein Baugebiet für bis zu 40 Häuser geplant. Stadtbaurat Dienberg kündigte zudem an, dass die Stadt derzeit dabei ist, weitere Baugebiete auszuweisen, damit private Bauherren ihre Projekte realisieren können.

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