Detlef Krusche: Abschied vom Chef der Bahnhöfe in Südniedersachsen

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Freuen sich über den Ruhestand: Göttingens Bahnhofsmanager Detlef Krusche und seine Frau Cornelia.

Göttingen/Uslar. Der Chef der Bahnhöfe in Südniedersachsen sagt Adieu: Am Dienstag wurde Detlef Krusche offiziell in den Ruhestand verabschiedet.

Der Sollinger, der in der Nähe von Uslar wohnt, verbrachte sein gesamtes berufliches Leben bei der Bahn und war ein wichtiger Ansprechpartner für Behördenvertreter, wenn es um die Entwicklung der Stationen geht.

Lob für Arbeit

Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler brachte es bei der Verabschiedung des 64-Jährigen auf den Punkt: „Der Bahnhof Göttingen ohne Detlef Krusche ist wie Göttingen ohne Nobelpreisträger.“ Köhler lobte die positive Entwicklung des Göttinger Bahnhofs, dessen Chef Krusche für mehr als 20 Jahre war. Die Station, die 2013 mit dem Titel „Bahnhof des Jahres“ ausgezeichnet wurde, sei eine „Mobilitäts-Visitenkarte“. Dort sei die Verknüpfung von Nah- und Fernverkehr auf Schiene (Regional- und Fernzüge) und Straße (Stadt-, Regional- und Fernbusse) in vorbildlicher Weise gelungen. Gleichzeitig kritisierte Köhler, dass der Bahnhofsmanagerposten nicht mehr besetzt wird. „Gefährden Sie nicht die erfolgreiche Arbeit von Detlef Krusche“, rief Köhler den Verantwortlichen der Deutschen Bahn AG zu.

Demnächst werden die Bahnhofsmanagements Göttingen und Braunschweig fusioniert. Leiter Marco Schlott, der aus Südniedersachsen stammt, wird seinen Dienstsitz allerdings in Braunschweig haben.

Andrea Gebbeken, Leiterin des Regionalbereichs Nord von DB Station&Service, erinnerte an die vielen beruflichen Stationen und lobte die gute Arbeit Krusches. Dies zeige sich unter anderem im niedrigen Krankenstand. Das Göttinger Management mit seinen fast 50 Mitarbeitern betreut 60 Stationen mit 143 000 Reisenden und Gästen – darunter die beide Großstadtbahnhöfe Göttingen und Hildesheim. Allein diese beiden Stationen werden täglich von etwa 70 000 Gästen besucht.

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