Deutsches Theater Göttingen

Zeichen stehen auf Vertragsverlängerung für DT-Intendant Sidler

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Soll und will bleiben: Der Intendant des Deutschen Theaters (DT) in Göttingen, Erich Sidler.  

Göttingen. Geht es nach Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler, dann wird der Intendant des Deutschen Theaters (DT), Erich Sidler, eine weitere Periode in Göttingen bleiben.

Der gebürtige Schweizer würde es auch gerne tun, wie er gegenüber unserer Zeitung sagt. „Ja, ich will das“, sagt Erich Sidler. In den ersten fünf Jahren habe er einiges anschieben müssen, das ich „danach noch vertiefen möchte“.

Oberbürgermeister Köhler jedenfalls ist kein unwichtiger Mann bei der Entscheidung zur Zukunft des Intendanten am größten Göttinger Theaters, er ist Vorsitzender des Aufsichtsrates der Gesellschaft „Deutsches Theater in Göttingen GmbH“. Als solcher will Köhler dem Gremium vorschlagen, den Vertrag mit Erich Sidler um weitere fünf Jahre zu verlängern.

Die Diskussion kommt scheinbar früh, denn Sidler geht „erst“ in seine vierte Spielzeit am DT. Aber: Köhler hatte – wie vereinbart – nach Ablauf von zweieinhalb Jahren Gespräche mit dem Intendanten geführt.

Dessen Arbeit habe ihn voll überzeugt, der Intendant genieße sein Vertrauen, wie der Oberbürgermeister Dienstag in einer Erklärung betonte.

Der 52-jährige Sidler hatte seine Arbeit mit einem Fünf-Jahres-Vertrag zum Beginn der Spielzeit 2014/15 beim Deutschen Theater aufgenommen und folgte auf Mark Zurmühle, der 15 Jahre Intendant war. Eine zweite Amtszeit des gebürtigen Schweizers ist durch den Vorschlag Köhlers nun Thema im Aufsichtsrat und wahrscheinlich.

„Wir haben natürlich schon gesprochen“, sagt Sidler, der Köhler als einen sehr offenen und den städtischen Theatern gegenüber aufgeschlossenen Unterstützer sieht. „Zudem lässt es sich in Göttingen sehr gut leben. Aber wenn es zu gut wird, muss man aufpassen“, schmunzelt er.

Ob Sidler noch einmal fünf Jahre bleiben wird, das sei noch offen. „Man sollte aber auf beiden Seiten wissen, dass auch ein Wechsel nach zwei oder drei Jahren stattfinden könnte“, sagt der Intendant und fügt an: „15 Jahre werden es auf keinen Fall werden.“

In einem Wechsel bei entsprechenden Angeboten läge für künstlerisch Schaffende immer eine Herausforderung, eine Inspiration, sagte Sidler. 

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