Mitarbeiter an der Nähmaschine

Deutsches Theater in Göttingen produzierte mehr als 2000 Behelfsmasken

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Intendant an der Nähmaschine: Im Deu tschen Theater (DT) Göttingen wurden bislang mehr als 2000 Mund-Nase-Bedeckungen: Produktion gefertigt. Hier sitzt DT-Intendant Erich Sidler an der Maschine.

Göttingen – Ein Theater als Mund-Nase-Masken-Produzent: Die Corona-Zeiten machen auch das in Göttingen möglich. Und im Deutschen Theater (DT) läuft die Produktion von Behelfsmasken aus Stoff auf Hochtouren.

Möglich machen das auch viele Stoffspenden. Mittlerweile sind mehr als 2000 Behelfsmasken im DT genäht worden. Diese gehen an die Stadt Göttingen und auch an Menschen, die im DT angefragt haben.

Die Produktion wurde schon früh aufgenommen, am Gründonnerstag war die tausendste Maske hergestellt worden, und auch nach Ostern ging die Näherei weiter. „Beteiligt sind auch viele aus dem Ensemble“, wie Inge Mathes, die Leiterin Öffentlichkeitsarbeit im DT begeistert erzählt. Das neue Gebäude für die Theaterpädagogik, der DT-Satellit, ist so zur Nähstube geworden. 

Deutsches Theater: Massenproduktion von Mund-Nase-Bedeckungen in vielen Kreationen.

Die Stoffe werden bereits vor dem Waschen farblich sortiert. So entstanden nicht nur die klassischen Masken in Weiß, sondern die Schneider und Schneiderinnen stimmen farblich ab, arbeiteten modische Accessoires heraus. Jedes Exemplar ein Unikat, schildert Inge Mathes.

An Gründonnerstag war die tausendste Maske im Deutschen Theater Göttingen hergestellt worden. Dank der zahlreichen Spenden an Baumwollstoffen aller Art, konnte die Produktion weiterlaufen.  tko

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