Göttingen: Kommentar zum Rückzug von Thomas oppermann (SPD)

Die SPD hat die Chance Mut zu beweisen

Thomas Kopietz, Leiter der HNA-Redaktion in Göttingen.
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Thomas Kopietz, Leiter der HNA-Redaktion in Göttingen.

Thomas Oppermanns Rückzug im Sommer 2021 ist keine Überraschung. Dass er mit der Bekanntgabe zögerte, weil noch wichtige, von ihm mit initiierte Projekte für die Region offen waren, spricht für ihn.

Denn er hat sich stets intensiv und unter Nutzung der hervorragenden Kontakte für die Menschen und Institutionen wie die Uni und die Kommunen eingesetzt. Spannend ist die Frage der Nachfolge im Wahlkreis.

Mit Amina Yousaf hat eine engagierte junge Politikerin die Bewerbung prompt abgegeben. Sollte sie sich durchsetzen, würde die SPD Mut beweisen, Verkrustungen aufbrechen und ein – überfälliges – Zeichen setzen, auch in Richtung der jungen Wählerinnen und Wähler.

Thomas Oppermann Bundestagsrückzug könnte so für einen Generationswechsel stehen, der auch vor den Grünen nicht Halt machen könnte, denn Jürgen Trittin ist 66 Jahre alt. Auch bei den Grünen gibt es talentierten Nachwuchs – ebenso wie mögliche erfahrene Anwärter. Einer davon wäre Stefan Wenzel, Landtagsabgeordneter und Ex-Landesumweltminister, der scheinbar nicht abgeneigt wäre, wie zu hören ist. (Thomas Kopietz)

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