Die Stadt Göttingen sucht Klima-Ideen

Erste Vorschläge sind eingegangen – bis Ende August sollen weitere folgen

Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD).
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Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD).

Verpflichtende Dachbegrünung für Neubauten, Förderung von Solardächern und mehr E-Busse. Das sind einige Ideen, die Göttinger bei der Stadt nach dem Aufruf „Klimaplan Göttingen 2030 - Eure Klima-Ideen für Göttingen sind gefragt!“ eingebracht haben.

Göttingen – Noch bis Montag, 31. August, können das Göttinger auf der Seite klimaplan.goettingen.de im Internet tun, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Mehr als 30 Vorschläge seien es bisher. Ziel der Stadt sei es Strategien für den kommunalen Klimaschutz der kommenden zehn Jahre zu entwickeln. Bis 2050 sollen die Treibhausgasemissionen in Göttingen annähernd auf null – also klimaneutral – sein.

„Der Klimaplan Göttingen 2030 ist ein Zukunftsplan von und für die Stadtgesellschaft. Die Klimakrise ist wie die Corona-Pandemie eine globale Herausforderung, die dringliches Handeln erfordert“, sagt Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD): „Mit dem Klimaplan soll der Klimaschutz-Prozess wieder an Fahrt gewinnen, indem neue Projekte angestoßen werden.“

Auf der Internetseite klimaplan.goettingen.de können Bürger ihre Ideen für ein klimaneutrales Göttingen einbringen. Es folge eine direkte Rückmeldung, was mit der Idee im weiteren Verfahren passiert. Die Ideen würden von der Fachverwaltung eingeordnet, um sie diskutieren, weiterentwickeln und in die langfristige Planung einarbeiten zu können.

Wer sein eigenes Klimaschutz-Projekt starten möchte, kann sich an einem Projektwettbewerb beteiligen. Er richtet sich an Bürger, Initiativen, Einrichtungen und Unternehmen. Das Projekt muss dazu beitragen, den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern, oder der Anpassung an den Klimawandel dienen. Um eigene Projekte einzureichen, stehen Unterlagen auf der Internetseite zu.hna.de/klima zur Verfügung. Die besten Projekte werden ausgezeichnet und erhalten bis zu 1000 Euro Unterstützung. Weitere Teilnehmer werden von den Projektwerkstätten unterstützt. Zum Beispiel bei der Suche nach Partnern und beim Beschaffen von Geld. Gemeinnützige Initiativen können für ihre Vorhaben Mittel aus dem Klimaschutz-Förderprogramm beantragen.   

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