Am 24. April startet die zwölfte Auflage des Jedermann-Radrennens mit Start und Ziel in Göttingen

„Diese Tour ist Emotion pur“

Göttingen. Nein, mit einem mangelnden Zuspruch und zu wenigen Teilnehmern hatte die Tour d’Energie noch nie zu kämpfen. Am 24. April steigt die bereits zwölfte Auflage des Jedermann-Radrennens.

Und wie jedes Jahr dürfen sich die Organisatoren und Veranstalter um die Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF) wieder über einen Teilnehmerrekord freuen. „Die Tour ist mit 3700 Sportlern ausgebucht“, sagt GoeSF-Chef Alexander Frey.

3700 Startplätze vergeben

Bereits im Januar waren die ersten 1000 Plätze für das Rennen vergeben. „Wir hätten auch über 3800 Startplätze vergeben können“, sagt Nico Gießler vom Veranstalter. Aus Sicherheitsgründen habe man aber auf eine noch größere Zahl an Radsportlern verzichtet. Vor der Premiere, die 2005 im Rahmen der Niedersachsen-Rundfahrt für die Profis ausgetragen wurde, hatten Frey und Rainer Hald, Chef der Sparkasse Göttingen, Sorgen, überhaupt genügend Radamateure für die neue Rundfahrt zu finden. „Damals wären wir im Vorfeld froh gewesen, wenn 300 bis 400 Sportler gemeldet hätten“, erinnert sich Hald. „Dass wir 1062 Anmeldungen zusammen bekommen würden, hätten wir jedenfalls nie gedacht“, ergänzt Frey.

Am 24. April werden 3700 Sportler in die Pedalen treten. Das Rennen ist seit der vergangenen Woche ausgebucht. „Die Tendenz der vergangenen Jahre setzt sich fort“, sagt Jörn Lührs von der GoeSF. Denn mit 2200 Radlern nimmt der überwiegende Teil der Anmelder die große Schleife über 100 Kilometer in Angriff. Und die müssen sich im Vergleich zu den vergangenen Jahren auf eine geänderte Streckenführung einstellen. Weil die B 80 bei Hann. Münden nicht befahren werden kann, biegt die Tour hinter Jühnde nicht in Richtung Meensen ab, sondern führt nun über Scheden, Dankelshausen, Bühren und Ellershausen nach Hemeln.

Diese Umleitung gilt nur für das kommende Rennen. „Zeit- und kilometertechnisch bleiben wir mit der neuen Strecke genau im Rahmen des Vorjahres“, betont Nico Gießler vom Veranstalter. An der Faszination der Tour d’Energie wird aber auch die neue Streckenführung nichts ändern, versichert Dr. Gerd Rappenecker. Der Geschäftsführer der Stadtwerke Göttingen fährt erneut die große Runde mit – und freut sich auf das Rennen. „Ein tolles Gefühl, auf die Bürgerstraße einzubiegen. Es ist aber auch ein tolles Teamerlebnis, wenn man sich mit den Kollegen den Hohen Hagen hoch gequält hat. Die Tour d’Energie ist Emotion pur!“

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