1. Startseite
  2. Lokales
  3. Göttingen
  4. Göttingen

Göttinger Standardformation: Dieser Titel war schon vorher klar

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Walter Gleitze

Kommentare

Ein Tanzsportteam auf der Tanzfläche, im Vordergrund der dazugehörige Trainer.
Der Trainer zeigt, wo es langgeht: Markus Zimmermann ist mit Emotionen und den richtigen Fingerzeigen für sein Tanzsportteam an der Tanzfläche. © Hubert jelinek/gsd

Die Göttinger Standardformation des ASC holt souverän den Bundesliga-Titel, trotz schlechter Wertung und dem 2. Platz beim vierten und letzten Bundesliga-Turnier.

Göttingen – Wenn es am Samstagabend beim letzten und vierten Bundesliga-Turnier der Standardformationen in der S-Arena vor 800 Zuschauern eine Enttäuschung gab, dann waren es die Wertungsrichter. Denn die kürten den Braunschweiger TSC nach einem eher biederen Auftritt, der keinen der fachkundigen 800 Zuschauer nun wahrlich von den Sitzen riss, mit vier Einsen, zwei Zweien und einer Drei zum Sieger, weil die Braunschweiger eine Eins mehr aufwiesen als der Zweite.

Dagegen begeisterte das Tanzsportteam im ASC 46 Göttingen mit seiner schwung- und elanvollen Choreografie „Happy together“ die Zuschauer, die bei der Siegerehrung mit dem Applaus für den Zweitplatzierten, der drei Einsen und vier Zweien erhielt, gar nicht aufhören wollten.

Tröstlich indes, dass die Göttinger Formation die Gesamtwertung der vier Bundesligaturniere mit großem Abstand gewonnen hat und sich so souverän für die Weltmeisterschaft am 15. Oktober in Braunschweig qualifizierte. Das Tanzsportteam im ASC 46 B wurde beim heimischen Turnier, für das drei Teams aufgrund von zu vielen Corona-Infizierten absagen mussten, Sechster.

„Wir haben eine gute Leistung gebracht. Wir sind schon ein bisschen traurig darüber, nur den zweiten Platz belegt zu haben, weil wir diese Saison gern mit einem Sieg abgeschlossen hätten“, meinte Cheftrainer Markus Zimmermann. Das Ziel, als Bundesliga-Sieger die Turnierserie zu beenden, sei erreicht worden.

„Wir hatten lange gerungen, ob wir dieses Turnier aufgrund der derzeitigen Corona-Situation durchführen können. Jetzt sind wir froh, dass wir es durchgezogen haben auch mit diesem Publikum“, sagt Zimmermann, der darauf hinwies, dass vor Publikum zu tanzen für die Tänzerinnen und Tänzer, die sich so intensiv vorbereiten, so wichtig ist, es habe ja auch mit Kunst und Sport zu tun. „Künstler und Tänzer brauchen Publikum.“

Was jetzt kommt, das „wollen wir erst einmal sacken lassen. Es kommt die Weltmeisterschaft, und da wollen wir sehen, wie wir darauf hinarbeiten können.“ Entschieden sei aber noch nicht, ob man mit einer neuen Choreografie zur WM fährt. (gsd)

Platzierungen: Viertes Turnier in Göttingen

Bundesliga-Gesamtwertung

Auch interessant

Kommentare