Fahrplanwechsel am 13. Dezember

Direkt nach Paderborn: Pro Bahn lobt neuen Fahrplan

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Stabiles Fernverkehrsangebot am ICE-Bahnhof Göttingen: Das bietet der neue Fahrplan, der ab dem 13. Dezember gilt.

Göttingen. Der Fahrgastverband Pro Bahn Südniedersachsen lobt den neuen Fahrplan für Südniedersachsen. Die größte Verbesserung ist der durchgehende Nahverkehr von Göttingen nach Paderborn.

Ab dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember fahren die Züge der Nord-West-Bahn bis zur Bischofsstadt in Ostwestfalen. Möglich macht dies der abgeschlossene Umbau des Bahnhofs Ottbergen, wo der Zugteil aus Göttingen den Triebwagen aus Kreiensen trifft. Zusammen fahren beide dann bis nach Paderborn. Auf dem Rückweg werden die Triebwagen in Ottbergen wieder getrennt. Damit gibt es zukünftig auch ein gutes regionales Angebot zwischen Göttingen und dem Ruhrgebiet mit nur noch einem Umstieg in Paderborn, lobt Pro Bahn. Außerdem wird jeder zweite Zug zwischen Bodenfelde und Göttingen und zurück beschleunigt. Das beschert Reisenden zusätzliche Anschlüsse nach und von Frankfurt sowie Hannover und Hamburg.

Im Fernverkehr bleibt das Angebot am ICE-Bahnhof Göttingen weitgehend stabil. Allerdings kann es die Deutsche Bahn nicht lassen, den Halt in Göttingen zugunsten einer Beschleunigung auszulassen. Im neuen Fahrplan trifft es den ICE, der um 16.58 Uhr ab Frankfurt über Göttingen (Abfahrt 18.43 Uhr) nach Hamburg fährt: Er wird in Göttingen und Kassel nur noch an Samstagen halten und hinterlässt eine Taktlücke, so die Meinung von Pro Bahn.

Positiv bewertet der Fahrgastverband auch die Erweiterung des Angebotes zwischen Bodenfelde und Northeim in den Abendstunden. So wird der letzte Zug von Nordhausen (ab 19.39 Uhr) über Northeim (weiter um 21.10 Uhr) nach Bodenfelde mit Anschluss nach Paderborn künftig auch an Samstagen verkehren, der Gegenzug nach Northeim künftig statt nur an Sonntagen sogar täglich. Allerdings hat ausgerechnet dieser Zug keinen Anschluss aus Richtung Paderborn.

Bei fast unverändertem Fahrplan gibt es auch Verbesserungen auf der Südharzstrecke zwischen Northeim und Nordhausen. Die lange herbeigesehnte Beschleunigung des Pendlerzuges um 5.39 Uhr ab Nordhausen und um 6.26 Uhr ab Herzberg nach Göttingen wird Realität. Der Zug wird künftig um 7.10 Uhr in Göttingen eintreffen und damit endlich wieder Anschluss zum ICE um 7.17 Uhr nach Frankfurt haben. Auch die Südharzstrecke profitiert vom neuen durchgehenden Zug zwischen Göttingen und Paderborn mit schnelleren Verbindungen ins Ruhrgebiet.

Außerdem besteht in Nordhausen Anschluss zum neuen Angebot der Firma Abellio, die künftig mit fabrikneuen Triebwagen und mehr Komfort auf der Strecke Kassel-Halle unterwegs sein wird.

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