Real-Markt spendet 4600 Euro

Direkte Hilfe für Eltern schwerstkranker Kinder

Spendenübergabe: Sarah Hülfenhaus, Marcus Völkening und Dagmar Hildebrand-Linne.
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Spendenübergabe im Real-Markt am Lutteranger: (von links) Sarah Hülfenhaus, Marcus Völkening und Dagmar Hildebrand-Linne.

Die Corona-Pandemie hat Auswirkungen auf das Spendenaufkommen. 4600 statt 6000 Lose verkaufte der Göttinger Real-Markt an der Großen Breite bei der Tombola während des verkaufsoffenen Sonntags Ende Oktober. Somit beläuft sich der Erlös auf 4600 Euro.

Göttingen – Marcus Völkening, stellvertretender Geschäftsleiter, überreichte die Spende an den Verein Elternhilfe für das krebskranke Kind Göttingen und das Projekt Fazit, die ambulante Nachsorgeeinrichtung der Deutsche-Rote-Kreuz-Schwesternschaft Göttingen.

„Wir sind froh, dass wir die Veranstaltung überhaupt durchführen konnten“, erklärte Völkening. Der verkaufsoffene Sonntag im März war aufgrund des Lockdowns ausgefallen. „Wir können jede Unterstützung gebrauchen“, betonte Dagmar Hildebrand-Linne, die Geschäftsführerin der Elternhilfe. Aufgrund der Hygieneauflagen dürften derzeit nur zehn statt sonst 17 Familien im Elternhaus neben der Universitätsmedizin unterkommen. Geschwisterkinder sollten möglichst zuhause bleiben. Gemeinsame Pizzaabende der Eltern fänden nun online statt. Die elf Mitarbeiter seien in Kurzarbeit. Viele Aktivitäten ruhten. Instandhaltungsarbeiten im Haus lägen auf Eis.

Zu Einschränkungen führt die Pandemie auch bei Fazit. Dort unterstützen zehn Mitarbeiter bis zu 120 Eltern im Jahr nach dem Klinikaufenthalt ihrer schwerstkranken Kinder. „Hausbesuche oder die Begleitung zu Terminen sind derzeit erschwert“, berichtet Mitarbeiterin Sarah Hülfenhaus. Das Fazit-Team ist in einem Umkreis von 100 Kilometern rund um Göttingen tätig. Der Real-Markt im Gewerbegebiet Lutteranger unterstützt beide Einrichtungen seit Jahren. (zmc)

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