Deutsches Theater

Diskussion mit Süßmuth, Trittin und Kuhle - Grenze zwischen Antisemitismus und Kritik

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Konstantin Kuhle

Wo verläuft die Grenze zwischen Antisemitismus und Kritik an der jüdischen Politik und an Israel? Das Deutsche Theater lädt zu einer Podiumsdiskussion.

Wo verläuft die Grenze zwischen Antisemitismus und Kritik an der jüdischen Politik und an Israel? Mit dieser kaum erschöpfend zu beantwortenden Frage beschäftigt sich eine Podiumsdiskussion, zu dem das Deutsche Theater (DT) Göttingen am Freitag, 17. Januar, ab 17 Uhr einlädt.

Das DT tut dies, weil es nach dem Selbstverständnis ein Ort ist, an dem aktuelle gesellschaftliche Themen differenziert diskutiert und Haltungen nachvollziehbar erläutert werden können. Anlässe für das Thema gibt es genügende: Da ist die bundesweit heftig geführte Debatte um die Vergabe des Göttinger Friedenspreises 2019 an die „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“. Das sind die schlimmen Ereignisse von Halle.

Diskuteren werden: Iris Hefets, Mitglied des Vorstands „Jüdische Stimme“ und Psychoanalytikerin; Konstantin Kuhle, FDP-Bundestagsabgeordneter; Meron Mendel, Direktor Bildungsstätte Anne Frank; Prof. Rita Süssmuth, Präsidentin des Deutschen Bundestages a.D., Jürgen Trittin, Grünen-Bundestagsabgeordneter); Moderation: Dr. Daniel Alexander Schacht.

Im Anschluss findet eine Vorstellung von Wajdi Mouawads „Vögel“ statt. Der libanesisch-kanadische Autor erzählt in seinen Stücken von der historischen Komplexität des Nahostkonfliktes und den hohen emotionalen Hürden, die einem dauerhaften Frieden im Weg stehen.

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