Wichtige Verbindungen in der Innenstadt

Göttingen: Jüdenstraße und die Rote Straße sollen neu gestaltet werden

Rote Straße: Für die Neugestaltung dieser Straße sind insgesamt fünf Varianten in der Diskussion. Foto: bsc

Göttingen. Die Jüdenstraße und die Rote Straße, zwei wichtige Verbindungen in der Göttinger Innenstadt, sollen neu gestaltet werden. Über die unterschiedlichen Ideen wird jetzt öffentlich diskutiert.

Vorstellung der Konzepte

Die Konzepte für die beiden Straßen wurden am Donnerstag erstmals im Bauausschuss vorgestellt. Noch in diesem Jahr sollen die Planungen laufen. Im kommenden Jahr ist dann der Umbau der Roten Straße vorgesehen, in zwei Jahren ist die Jüdenstraße an der Reihe.

Rote Straße

Gleich fünf verschiedene Varianten gibt es für die Rote Straße, die derzeit 24 Stellplätze für Autos hat:

• Reduzierung der Parkplätze für Autos auf zwölf Stellplätze. Allerdings wird dabei nicht viel zusätzlicher Raum für Fußgänger gewonnen.

• Reduzierung der Parkplätze auf zwölf Stellplätze auf der Südseite. Das würde Platz für neue Nutzungen auf der Nordseite der Straße ergeben.

• Kompletter Wegfall aller Stellplätze in der Roten Straße. Dann könnten Straßen- und Gehwegbereiche völlig neu gestaltet werden.

• Beibehaltung der bisherigen Zahl der Stellplätze, um weiterhin viele Parkmöglichkeiten für Besucher der Innenstadt zu bieten. Diese Anregung kam von Pro-City.

• Rote Straße als „Shared Space“: Dabei werden alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt behandelt – Anregung von den Grünen.

Für die Rote Straße sieht das Studentenwerk, das dort ein Wohnheim hat, einen großen Bedarf an Stellplätzen für Fahrräder.

Jüdenstraße

Zwei Varianten gibt es für die Jüdenstraße:

• Reduzierung der Fahrbahnbreite um einen halben auf sechs Meter: In diesem Fall wäre das Überholen von Bussen an der Haltestelle Jüdenstraße noch möglich. Allerdings hätten die Fußgänger weiterhin nur wenig Platz.

• Reduzierung der Fahrbahnbreite um zwei auf 4,5 Meter: Für Fußgänger könnte so ein komfortabler Seitenbereich geschaffen werden. Allerdings könnten nur noch Fahrräder die haltenden Busse überholen.

Kreuzungsbereich

Der Kreuzungsbereich Rote Straße/Jüdenstraße soll mit eingefärbtem Asphalt gestaltet werden.

Diskussionsabend

Über die Planungen für Rote Straße und Jüdenstraße soll am Mittwoch, 7. September, öffentlich diskutiert werden. An diesem Tag beginnt um 18 Uhr ein Info-Abend im Ratssaal im Neuen Rathaus am Hiroshimaplatz.

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