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Diskussion über „ Krieg mit Geschichte?“ im Alten Rathaus in Göttingen

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Von: Thomas Kopietz

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Altes Rathaus mit Gänselieselbrunnen in Göttingen
Die Akademie der Wissenschaft zu Göttingen lädt zu einer Podiumsdiskussion ein. © Bernd Schlegel

„Ein Krieg mit Geschichte? Hintergründe zum Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine“, die Akademei der Wissenschaft zu Göttingen lädt zu einer Podiumsdiskussion ins Alte Rathaus ein.

Göttingen – Die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen veranstaltet am Donnerstag, 28. April, um 18 Uhr im Alten Rathaus in Göttingen eine Podiumsdiskussion zum Thema „Ein Krieg mit Geschichte? Hintergründe zum Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine“.

Referenten sind die Grünen-Europapolitikerin Viola von Cramon-Taubadel, zu deren parlamentarischen Schwerpunkten die Ukraine gehört, Manfred Hildermeier, Professor für osteuropäische Geschichte, und der slavistische Sprachwissenschaftler Prof. Werner Lehfeldt. Moderieren wird die Veranstaltung Andreas Busch, Professor für Politikwissenschaft an der Uni Göttingen. Der Eintritt ist frei.

Ukraine-Expertin Viola von Cramon-Taubadel

Viola von Cramon-Taubadel ist eine echte Ukraine-Expertin und seit 2019 Mitglied des Europäischen Parlaments und gehört dort der Fraktion Die Grünen/Freie Europäische Allianz an.

Sie ist auch Mitglied im Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten, seit Juli 2020 außerdem Mitglied des Sonderausschusses zu Einflussnahme aus dem Ausland auf alle demokratischen Prozesse in der Europäischen Union, einschließlich Desinformation (INGE).

Viola von Cramon-Taubadel
Viola von Cramon-Taubadel © European Union 2019 - Source : EP

Zusätzlich zu ihren Aufgaben in den Ausschüssen ist Viola von Cramon-Taubadel die erste stellvertretende Vorsitzende der Delegation des Europäischen Parlaments im Parlamentarischen Assoziationsausschuss EU-Ukraine.

Professor für Osteuropäische Geschichte, Manfred Hildermeier

Manfred Hildermeier ist korrespondierendes Mitglied der Göttinger Akademie und lehrte als Professor für Osteuropäische Geschichte an der Uni Göttingen. Schwerpunkte sind die Russische Geschichte des 17. bis 20. Jahrhunderts und die Geschichte der Sowjetunion.

Von 2004 bis 2008 war er Vorsitzender des Beirats des Deutschen Historischen Instituts Moskau. Zu seinen Publikationen gehören die „Geschichte der Sowjetunion“ sowie die „Geschichte Russlands“ (bis 1917). Im September erscheint das Buch „Die rückständige Großmacht: Russland und der Westen“.

Werner Lehfeldt, Professort der Slavischen Philologie

Werner Lehfeldt ist ordentliches Mitglied der Göttinger Akademie und war von 2006-2012 deren Vizepräsident. Er lehrte seit 1975 an den Universitäten Konstanz, Basel und Genf, von 1992 bis 2011 in Göttingen als Professor der Slavischen Philologie.

2018 erschien von ihm das Buch „Bismarck und die russische Sprache“. 2010 wurde er vom Institut für russische Sprache der Russischen Akademie der Wissenschaften zu Moskau, 2011 von der Uni Kazan’ zum Dr. h.c. ernannt.

Demnächst erscheint von ihm die erste umfassende Biographie des ersten großen Erforschers Sibiriens, Daniel Gottlieb Messerschmidts (1685-1735). (Thomas Kopietz)

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