Entscheidung fällt im Rat

Diskussion um Schulen: Oppermann mahnt zur Sachlichkeit

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Das Göttinger Otto-Hahn-Gymnasium: Um ein Bauprojekt an der Schule gibt es Diskussionen.

In die aufgeheizte Diskussion um die Sanierung der Göttinger Schulen schaltet sich nun auch Bundestagsabgeordneter Thomas Oppermann (SPD) ein. Er mahnt zu größerer Sachlichkeit.

„Es ist das gute Recht der Schülerinnen und Schüler, für ihre Schulen zu kämpfen. Ich bin wirklich beeindruckt, mit wie viel Kreativität und Klarheit sie ihrer politischen Haltung Ausdruck verleihen“, sagt Oppermann. Nun sei es Aufgabe aller Beteiligten, in Ruhe über das weitere Vorgehen zu diskutieren. „Gute Lösungen brauchen einen klaren Kopf“, sagt Oppermann.

Großen Respekt hat Oppermann vor Rita Engels, Schulleiterin des Otto-Hahn-Gymnasiums: „Es ist nicht fair, ihr einen Vorwurf daraus zu machen, dass sie sich für ihre Schule einsetzt. Genau das erwarte ich von einer Schulleitung.“

Klar ist aus Sicht von Oppermann aber auch, dass die Verwaltung die gesamte Schullandschaft der Stadt im Blick haben muss und deshalb nach Kompromissen sucht, um die zur Verfügung stehenden Mittel so effizient wie möglich einzusetzen. „Ziel muss es sein, dass wir am Ende an allen Schulen ein Lernumfeld haben, in dem sich Schülerschaft und Lehrkräfte wohlfühlen.“

Oppermann macht weiterhin deutlich: „Ich finde es beachtlich, dass die Stadt Göttingen 90 Millionen Euro in die Schulen investieren will. Darin kann man eine klare Prioritätensetzung für Bildung erkennen. Wenn die Stadt für eine Million Euro zusätzliche 1000 Quadratmeter Schulfläche für das OHG bekommen könnte, sollte man darüber vielleicht noch einmal sprechen.“

Über das gesamte Baupaket für Schulen soll vor der endgültigen Entscheidung am Mittwoch, 11. März, während einer Sondersitzung des Schulausschusses diskutiert werden. Beginn ist um 16 Uhr in der Mehrzweckhalle in Grone.

Die eigentlichen Entscheidungen fallen am Freitag, 13. März, im Rat. Die Sitzung beginnt um 16 Uhr im Ratssaal im Neuen Rathaus.

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