Veranstaltung der Uni

Diskussion und Film zu 60 Jahre Göttinger Erklärung

60 Jahre Göttinger Erklärung: Drei der beteiligten Verfasser von links: Prof. Walter Gerlach, Prof. Carl Friedrich von Weizsäcker und Prof. Otto Hahn im Palais Schaumburg in Bonn nach dem Gespräch mit Kanzler Konrad Adenauer.

Göttingen. Die Göttinger Erklärung aus 1957, in der Wissenschaftler gegen die atomare Bewaffnung der Bundeswehr auftraten, ist Thema einer Veranstaltung am Mittwoch.

Um die „Verantwortung der Wissenschaft“ geht es in einer  Diskussionsveranstaltung am Mittwoch, 3. Mai, ab 18 Uhr in der Aula der Universität am Wilhelmsplatz. Anlass ist der 60. Jahrestag der „Göttinger Erklärung“.

Im April 1957 wurde die weltweit beachtete „Göttinger Erklärung“ veröffentlicht, in der sich Atomwissenschaftler gegen eine atomare Bewaffnung der Bundeswehr aussprachen und eine Aufklärung der Bevölkerung über die Gefahren dieser Waffen forderten. Zu den 18 Erstunterzeichnern gehörten neben dem Hauptverfasser Carl Friedrich von Weizsäcker auch Max Born, Otto Hahn und Werner Heisenberg.

In einer Podiumsdiskussion geht es darum, was wir von den „Göttinger 18“ lernen können, welche Verantwortung Wissenschaftler heute haben und wie sie ihre Rolle im öffentlich-demokratischen Diskurs wahrnehmen können.

Im zweiten Teil der Veranstaltung hat der Dokumentarfilm „Kreisgang“ Weltpremiere. Darin porträtiert die Historikerin Dr. Elisabeth Raiser Leben und Werk ihres Vaters Carl Friedrich von Weizsäcker. Zu Wort kommen auch die Politiker Hans-Jochen Vogel und Egon Bahr. Die Film-Vorführung beginnt um 20.15 Uhr. (tko)

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