Partei empört von "politischer Hetze"

Diskussionen um abgesagte AfD-Veranstaltung im Hotel Freizeit In

Göttingen. Die Diskussion um die Absage einer Veranstaltung der Alternative für Deutschland (AfD) zum Thema Inklusion durch das Hotel „Freizeit In“ geht weiter. 

Mehrere Seiten meldeten sich zu Wort. Die AfD-Niedersachsen zeigt sich empört über die „politische Hetze“. Vor der „Verleumdung aus dem linken Spektrum“ sei es für die AfD kein Problem gewesen, in dem Hotel Räume anzumieten – zuletzt 2014. „Die hier von den Jugendorganisationen etablierter Parteien an den Tag gelegten Methoden unterscheiden sich in Nichts von denen des Nazipöbels“, heißt es in der Reaktion.

Die Grüne Jugend Göttingen schreibt zu der Äußerung der AfD: „Jetzt wird deutlich, warum die Ausladung der AfD eine mutige Entscheidung war. Wer Kritik an der AfD übt, muss immer damit rechnen, persönlich angegangen, beleidigt und bedroht zu werden.“

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Die Junge Union (JU) reagiert scharf auf den offenen Brief von Jusos und Grüner Jugend. Einmal mehr habe es eine „Minderheit aus dem linken Spektrum“ einer ihnen unliebsamen Partei, der AfD, geschafft, ein wesentliches Grundrecht unserer Demokratie abzuerkennen. „Die Jusos und GJ lehnen die AfD als rechtspopulistisch ab. Das steht jedem Menschen frei“, sagt der Stadtverbandsvorsitzende der Jungen Union Göttingen, Dominic Steneberg. Freiheit sei aber auch immer die Freiheit der Andersdenkenden“, ergänzt Steneberg.

Unterdessen schaltet sich auch Göttingens SPD-Stadtverbandsvorsitzender Christoph Lehmann in die Diskussion ein: „Wir werden uns nicht jeden Schuh anziehen, den Rechtspopulisten uns vor das Parteihaus stellen. Das Wutgeheul der AfD zeigt sehr genau, welcher Geist in dieser Partei herrscht.“ 

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