20 Doktoranden bekommen 3,7 Millionen Euro für Pflanzenforschung

Sprecher Graduiertenkolleg: Prof. Dr. Ivo Feußner. Foto: pug/nh

Göttingen. Geld für die Pflanzenforschung an der Uni-Göttingen: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert einen  Graduiertenkolleg (GRK) mit 3,7 Millionen Euro für viereinhalb Jahre.

20 angehende Doktoranden erhalten damit eine strukturierte Ausbildung. Konkret geht es um die Forschung der pflanzlichen Immunabwehr.

„Das Thema ist von zentraler Bedeutung für die Produktivität von Nutzpflanzen“, erläutert der Sprecher des GRK, Prof. Dr. Ivo Feußner vom Albrecht-von-Haller-Institut für Pflanzenwissenschaften der Universität.

Die breite Ausbildung ermögliche es den Promovierenden, sich systemübergreifenden Fragen im Bereich der pflanzlichen Abwehr zu stellen“, beschreibt Feußner.

Das Programm des GRK ist auch in die Göttinger Graduiertenschule für Neurowissenschaften, Biophysik und Molekulare Biowissenschaften (GGNB) integriert. Beteiligt in der GRK-Initiative sind Fakultäten für Biologie und Psychologie, für Forstwissenschaften und Waldökologie sowie für Agrarwissenschaften und des Göttinger Zentrums für Molekulare Biowissenschaften (GZMB).

Das Graduiertenkolleg ist zudem international ausgerichtet und kooperiert eng mit dem Department of Botany und den Michael Smith Laboratories der University of British Columbia in Vancouver (Kanada). Die Promovierenden werden während ihrer Forschungsprojektarbeit einen Auslandsaufenthalt in Kanada verbringen.

Durch das gemeinsame Ausbildungsprogramm und eine enge Zusammenarbeit in ihren Projekten können sie so internationale Erfahrungen sammeln und Beziehungen – auch für ihre spätere Arbeit – knüpfen. (tko/pug)

Weitere Infos unter www.uni-goettingen.de/de/protect/526369.html.

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