Theater am Bahnhof

Dokumentartheater: Atlantikexpedition auf Schienen

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Auf hoher See am Bahnhof: „Das Letzte Kleinod“ hier am JadeWeserPort in Wilhelmshaven mit dem Dokumentartheaterstück „Meteor – eine Expedition auf dem Südatlantik“.

Göttingen. Ihr Reisemittel sind 10 Waggons, ihre Bühne auch: Die freie Theatergruppe „Das Letzte Kleinod“ macht am Gartetalbahnhof in Göttingen Station.

Das neue Stück „Meteor“ der Theatergruppe "Das Letzte Kleinod" dokumentiert die erste deutsche Atlantikexpedition von 1925 bis 1927. Damals wurden Strömungsverhältnisse gemessen, um Karten zu erstellen. Am Freitag, 16. Juni, bis Sonntag präsentiert die Gruppe das Stück auf drei Spielwaggons am Gartetalbahnhof in Göttingen.

„Eigentlich hat sich Meeresforschung gar nicht verändert“, stellt Regisseur Jens-Erwin Siemssen fest, der zu Recherchezwecken viereinhalb Wochen selbst auf der Meteor 3 an der südafrikanischen Küste an Bord war. Dort führte er 20 Interviews mit der Bordcrew. Denn: In Meteor soll es nicht nur um Forschung gehen. Siemssen hat sein Stück um die damaligen Lebens- und Arbeitsbedingungen erweitert. So gehören auch die Landgänge mit Bordellbesuchen oder die Selbstmorde, „weil man es an Bord nicht mehr aushielt“, mit dazu. Nicht zu vergessen: die Bordkapelle analog zur Meteor 1. 

Info: Aufführungen Am Gartetalbahnhof 1 von Freitag, 16. Juni, bis Sonntag, 18. Juni, ab 20 Uhr bei Wind und Wetter. Karten gibt es unter www.das-letzte-kleinod.de

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