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Dorle Meyer leitet ab sofort das Kunsthaus in Göttingen

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Von: Thomas Kopietz

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Kunsthaus Göttingen: Alfons von Uslar (links) gibt die Geschäftsleitung an Dr. Dorle Meyer weiter. Rechts Verleger und Kurator Gerhard Steidl, hier bei der Unterzeichnung des Vertrages zum Partnerprojekt documenta 15 „Printing Futures - art for tomorrow“.
Kunsthaus Göttingen: Alfons von Uslar (links) gibt die Geschäftsleitung an Dr. Dorle Meyer weiter. Rechts Verleger und Kurator Gerhard Steidl, hier bei der Unterzeichnung des Vertrages zum Partnerprojekt documenta 15 „Printing Futures - art for tomorrow“. © Hubert Jelinik

An der Spitze des Kunsthauses Göttingen gibt es einen Wechsel. Dr. Dorle Meyer übernimmt die Geschäftsführung der Einrichtung von Alfons von Uslar.

Göttingen – Im Kunsthaus Göttingen hat sich ein Wechsel in der Geschäftsführung vollzogen. Der bisherige ehrenamtlich agierende Gründungsgeschäftsführer Alfons von Uslar hat bereits am 1. Juli den Staffelstab an die bisherige Prokuristin und Geschäftsleiterin Dr. Dorle Meyer übergeben. Sie leitet nun als Hauptamtliche, das 2021 eröffnete neue Göttinger Kunsthaus.

Die promovierte Kunsthistorikerin und Projektmanagerin ist seit der Gründung der Gesellschaft 2020 dabei, hat die Fertigstellung des Baus und die Inbetriebnahme des Hauses im Juni 2021 sowie das erste Ausstellungsjahr und die Realisierung des aktuell laufenden documenta-15-Partnerprojekts „Printing Futures – art for tomorrow“ eng begleitet.

„Sie ist mit den Aufgaben bestens vertraut und wird die Geschäfte nahtlos weiterführen“, teilt die Gesellschaft mit. Dorle Meyer selbst freut sich auf die neue Aufgabe, möchte das „Kunsthaus als Kunsttanker in Südniedersachsen weiter etablieren“ und sieht das Projekt als „ein spannendes Haus mit einem tollen Team“.

Dorle Meyer und Alfons von Uslar wechseln zunächst die Rollen: Bis Jahresende bleibt der ehemalige Gründungsgeschäftsführer dem Kunsthaus noch als Prokurist erhalten, dann wird er seinen Abschied feiern. „Wir bedanken uns sehr herzlich bei Alfons von Uslar für sein großartiges ehrenamtliches Engagement und die wertvolle Unterstützung, die für das Anschieben des Projekts unverzichtbar war!“, sagte Oberbürgermeisterin Petra Broistedt (SPD) als Aufsichtsratsvorsitzende der Kunsthaus Göttingen gGmbh.

Der diplomierte Jurist Alfons von Uslar ist der Kunst und Kultur ausgesprochen verbunden und begleitete seit 2018 mit seinen betriebswirtschaftlichen und juristischen Kenntnissen, sowie seinen Erfahrungen in Immobilien- und Stadtentwicklung die Startphase des Kunsthauses. Seit der Gründung der gGmbH zum Jahresbeginn 2020 war er ehrenamtlicher Geschäftsführer.

„Ich sah meine Aufgabe darin, dieses – für Göttingen und die Region – so wichtige Projekt in seinen Anfängen zu unterstützen“, sagt Alfons von Uslar. Nun sei er seit fast vier Jahren dabei, das Kunsthaus Göttingen seit einem Jahr geöffnet, „deshalb ist es Zeit, „die Aufgabe an das bewährte Team zu übergeben“.

Wie gesagt, für Dorle Meyer ändert sich nicht viel. Sie ist mit allen Vorgängen vertraut. „Ich arbeite in vielen Bereichen so weiter wie bisher“, sagte sie kürzlich gegenüber unserer Zeitung. Meyer selbst schätze nach eigener Aussage auch das Miteinander mit den Künstlern sehr.

Und das kann sie zurzeit, wie auch alle Besucher des documenta-15-Projekts „Printing Futures – art for tomorrow“ täglich erleben. Elf Künslter, davon neun internationale, arbeiten und zeigen ihre Projekte. Die Fortschritte können Gäste verfolgen, wenn sie mehrmals im Kunsthaus, Düstere Straße 7, vorbeischauen. Der Eintritt ist kostenlos, wird durch die Sartorius AG übernommen. Auch gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm.  Weitere Infos gibt es hier. (Thomas Kopietz)

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