E-Radschnellweg Göttinger Nordstadt: Piktogramme werden erneuert

Kaputt: Am fast neuen E-Radschnellweg Göttingen werden die Piktogramme erneuert. Foto: Rampfel

Göttingen. Reparaturarbeiten am bundesweit einzigen E-Radschnellweg in Göttingen, der seit 2014 am Netz ist: Jetzt wurden im Bereich der Goßlerstraße und des Christophorusweges alle 14 Piktogramme abgefräst – augenscheinlich auch die nicht beschädigten.

Stefanie Ahlborn von der Göttinger Stadtverwaltung teilt auf Anfrage mit, dass ausschließlich die schadhaften Piktogramme erneuert werden. „Diese werden im Rahmen der Gewährleistung auf Kosten der Markierungsfirma erneuert“, erklärte Ahlborn.

Aktualisiert um 13.48 Uhr

Die Stadt habe sich entschieden, höherwertige Piktogramme aus Heißplastik-Elementen einzusetzen und zahle die Preisdifferenz – etwa 3500 Euro – zu der Standardausführung, sagte die Stadtsprecherin gegenüber unserer Zeitung. Erst vor zwei Jahren wurden schadhafte Randmarkierungen und Piktogramme beseitigt. Damals endgültig, wie ein Stadtsprecher sagte. Seit Herbst 2015 endet der am Uni-Nordbereich beginnende E-Radschnellweg nach etwa vier Kilometern am Göttinger Bahnhof.

Die Kosten belaufen sich auf etwa 1,7 Millionen Euro. Aktuell wird diskutiert, den Radweg bis nach Rosdorf zu verlängern. Über die Linienführung wurden ein Vorschlag unterbreitet (HNA berichtete). Die Strecke gabelt sich je nach Fahrtrichtung.

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