Schutzausrüstung und Medizin

Ebola: IHK Hannover hilft im Kampf gegen Materialmangel

Hannover/Göttingen. Schutzausrüstungen und medizinisches Material, das im Kampf gegen Ebola benötigt wird, ist Mangelware, die IHK Hannover, die auch für den Bereich Göttingen zuständig ist, bietet sich als Mittler an.

„Die Lager der UN sind leer", sagt Tonio Boer von der IHK. Die IHK Hannover bietet sich daher als Anlaufstelle für potenzielle Lieferanten aus Niedersachsen an, sammelt Angebote und stellt den Kontakt zu den relevanten Stellen in Kopenhagen her, um im Kampf gegen den Mangel zu helfen.

Über 8900 Erkrankte seien bereits gemeldet, die Dunkelziffer sei vermutlich um ein Vielfaches höher, bis Dezember erwarte die Weltgesundheitsorganistion (WHO) weitere 5000 bis 10.000 neue Ebola-Fälle pro Woche in Westafrika, heißt es in einem Aufruf der IHK. Dieser richtet sich an Firmen, an Produzenten jenes medizinischen Equipments, das so dringend benötigt werde. Es handele sich nicht um einen Spendenaufruf, stellt Boer klar, die UN werde für das Material bezahlen.

Die IHK bietet sich als Vermittler an, sie könne detaillierte Informationen zu den konkreten UN-Bedarfen, den Produkten und Spezifikationen geben.

Ansprechpartner ist Tonio Boer, Telefon: 0511/ 3107-501, der zu den Kernzeiten montags bis donnerstags 8 bis 16 Uhr und freitags 8 bis 14 Uhr auf jeden Fall zu erreichen ist, oft aber auch darüber hinaus, und kann außerdem per E-Mail unter boer@hannover.ihk.dekontaktiert werden kann. (tns)

Rubriklistenbild: © dpa

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