Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht

Ehemaliger Göttinger Richter Smollich ist Präsident in Lüneburg

Dr. Thomas Smollich (rechts) ist neuer Präsident am Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg. Smollich leitete auch das Göttinger Verwaltungsgericht. Er löst Dr. Herwig von Nieuwland ab. Mitte: Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz. Foto: nh

Göttingen. Wechsel an der Spitze des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts Lüneburg: Thomas Smollich (54) ersetzt den Ruheständler Herwig van Nieuwland (65).

Beide haben eine Göttinger Vergangenheit, waren in ihrer Laufbahn auch Präsidenten des Verwaltungsgerichts Göttingen: van Nieuwland von August 1993 bis März 2000, zuvor als Richter von 1991 an. Thomas Smollich leitete das Göttinger Verwaltungsgericht von November 2007 bis Juli 2016. Dann war er nach Lüneburg auf die Position des Vize-Präsidenten am Oberverwaltungsbericht gewechselt.

Die Niedersächsische Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz hat Dr. Thomas Smollich am Dienstag in sein neues Amt eingeführt. Während einer Feierstunde verabschiedete die Ministerin gleichzeitig Dr. Herwig van Nieuwland in den Ruhestand.

„Dr. van Nieuwland ist ein ausgezeichneter, über die Grenzen des Landes hinaus bekannter und renommierter Jurist, der mit seinen richterlichen, rechtspolitischen und ehrenamtlichen Leistungen Niedersachsen einen überragenden Dienst geleistet hat“, sagte Niewisch-Lennartz.

Ein endgültiger Abschied aus dem Dienst ist es aber nicht: van Nieuwland wird als Präsident des Staatsgerichtshofs weiter beruflich aktiv bleiben.

Der bisherige Vize Thomas Smollich werde nun in „große Fußstapfen treten“, wie die Ministerin sagte, sparte aber gleichzeitig nicht mit Vorschusslorbeeren: Sie sei sich sicher, dass Smollich „mit seinen außergewöhnlichen organisatorischen, haushälterischen und juristischen Fachkenntnissen sowie seiner hervorragenden sozialen Kompetenz die Herausforderungen mit Bravour meistern wird“. 

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