Göttingen: Die freiwilligen Helfer werden geschult

Ehrenamtliche betreuen wieder Demenzkranke in Göttingen

Die Ehrenamtlichen Ewa Syska und Renate Fuchs der Demenzhilfe des Diakonieverbandes Göttingen im Evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Göttingen.
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Die Ehrenamtlichen Ewa Syska und Renate Fuchs der Demenzhilfe des Diakonieverbandes Göttingen im Evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Göttingen.

Die Demenzhilfe des Diakonieverbandes Göttingen im Evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Göttingen bietet wieder Betreuungsgruppen für Menschen mit Demenz an.

Göttingen – „Eigentlich bietet die Demenzhilfe drei Betreuungsgruppen an“, sagt Koordinatorin Renate Kirchner nach Angeben des Kirchenkreises: „Seit Corona mussten alle Gruppen schließen und nun können wir endlich mit entsprechendem Hygienekonzept diese kleine Gruppe wieder empfangen.“

Die soziale Isolation sei für Angehörige und Erkrankte eine schwere Zeit gewesen. Daher freue sich Kirchner mit den Ehrenamtlichen Renate Fuchs und Ewa Syska, die an Demenz Erkrankten zu empfangen. Für die „Demenzhilfe – Atempause“ werden weitere Ehrenamtliche gesucht. Diese bekommen vor dem Einsatz eine Schulung. In 40 Stunden lernen sie Theorie und Praxis der Betreuung von Demenzkranken kennen.

Die Inhalte sind Gerontologie, Medizin, Psychologie, Ergotherapie und Pflege. Die Schulung ist kostenlos. Sie geht von Donnerstag bis Donnerstag, 10. September bis 22. Oktober. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat. Für die Betreuungsstunden erhalten sie eine Aufwandsentschädigung. Die Schulung findet unter Corona-Regeln statt.

Anmeldungen sind unter Tel. 05 51/ 37 07 39 70 möglich. Weitere Informationen gibt es im Internet auf zu.hna.de/demenz1009. (Fabian Becker)

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