Öffentliche Podiumsdiskussion

Ein umstrittenes Thema: Masern-Impfung und das Dilemma Impfpflicht

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Notwendiger Schutz – aber Pflicht? Zur Masern-Pflichtimpfung wird in der Uni diskutiert.

Der Gesetzentwurf für eine verpflichtende Masern-Impfung für Kinder liegt vor – er ist massiv umstritten.

Schließlich geht es um das Abwägen massiver Rechte: zum einen auf individuelle Unversehrtheit, die freie Entscheidung der Eltern für ihre Kinder sowie der Schutz der Allgemeinheit. 

Was ist juristisch korrekt, was aus der Verantwortung des Staates unbedingt notwendig? Mit all diesen Fragen und Lösungsmöglichkeiten beschäftigen sich Experten am Donnerstag bei der  öffentlichen Podiumsdiskussion  der Universitätsmedizin Göttingen „Impfpflicht als Dilamma“.

Beginn der Veranstaltung, zu der der Eintritt frei ist: 18 Uhr in der Alten Mensa am Wilhelmsplatz im dortigen Adam-von-Trott-Saal.

Es diskutieren unter Leitung von Claudia Wiesemann, Direktorin am UMG-Institut für Ethik und Geschichte der Medizin: Gerhard A. Müller, Direktor Klinik für Nephrologie/Rheumatologie, Ute Sacksovsky, Institut für Öffentliches Recht Uni Frankfurt, Stefan Schmidt-Troschke, Kinder- und Jugenmediziner aus Berlin und Bettina Schöne-Seifert, Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin, Uni Münster.

Veranstalter sind das Institut für Ethik und Geschicht der Medizin der UMG und das Zentrum für Medizinrecht der Uni Göttingen, das bereits im Juni eine gut besetzte und besuchte Diskussion zum Thema veranstaltet hatte.

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