180 Beamte beteiligt

Einbrüche: Göttinger Ermittler setzten Sonderkontrollen an vier Tagen fort

Göttingen. Die Göttinger Polizei setzte ihre Sonderkontrollen zum Thema Einbruch fort. An insgesamt vier Tagen wurden 561 Personen und 463 Autos überprüft.

Die Ermittler der Ermittlungsgruppe Wohnung waren am Mittwoch und Donnerstag, 18. und 19. Januar, sowie am Montag und Dienstag, 23. und 24. Januar, erneut in Uniform und zivil unterwegs. Beteiligt waren 180 Beamte der Göttinger Polizei und der Bereitschaftspolizei aus der Uni-Stadt, heißt es in einer Mitteilung.

Während der Überprüfungen gingen den Polizeibeamten mutmaßliche Tatverdächtige ins Netz: So leiteten die Ermittler 17 Verfahren ein. Dabei geht es unter anderem Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz, Beleidigung, Verdachts der Schwarzarbeit sowie um versuchten Betrug. Außerdem wurden 55 Verkehrsordnungswidrigkeiten geahndet.

In der Brüder-Grimm-Allee in Göttingen stellten die Einsatzkräfte am Montag in den Nachmittagsstunden eine Gruppe rumänischer Staatsbürger fest. Sie sollen zuvor durch Betteln aufgefallen sein. Die Personalien der fünfköpfigen Gruppen wurden festgestellt. Außerdem sprachen die Beamten einen Platzverweis für das Göttinger Stadtgebiet aus.

50 Gespräche

Außerdem waren Einbruchschutzexperten der Polizei in Wohngebieten oder Ortschaften unterwegs, in denen in den vergangenen Wochen und Monaten verstärkt eingebrochen wurde, so zum Beispiel in Gieboldehausen. Die Beamten führten 50 Präventionsgespräche mit Anwohnern.

Die „Ermittlungsgruppe Wohnung“ wurde Anfang Dezember beim Zentralen Kriminaldienst der Polizeiinspektion Göttingen eingerichtet und besteht aus sieben Ermittlern sowie einem Experten aus der Analysestelle. Die Polizisten befassen sich ausschließlich mit dem Thema Einbruch. 

Rubriklistenbild: © Rubrikenlistenbild: dpa

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