Prozess am Landgericht Göttingen

In ganz Deutschland unterwegs: Mann soll 19 Einbrüche begangen haben

Göttingen. Wegen einer Serie von Einbruchsdiebstählen in Verbrauchermärkte muss sich seit Donnerstag ein 45-jähriger Mann vor dem Landgericht Göttingen verantworten.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem gelernten Maurer und Baumaschinenschlosser vor, von Januar 2014 bis Januar 2015 insgesamt 19 Einbrüche in zahlreichen Städten begangen zu haben. Laut Anklage hatte er sich dabei jeweils gezielt Zugang zu den Büroräumen verschafft und dort mit einem Trennschneider den Tresor aufgeflext. Auf diese Weise soll er insgesamt rund 80.000 Euro Bargeld erbeutet haben. Besonders aktiv war er offenbar in Einbeck, dort soll er in einer Nacht gleich drei Einbrüche verübt haben. Weitere Tatorte in Niedersachsen waren Alfeld, Hameln, Hildesheim, Osterode, Salzgitter, Stade und Walsrode.

Der 45-Jährige, der zuletzt im Raum Dassel (Kreis Northeim) gewohnt hatte, war im vergangenen Juli aufgrund eines Haftbefehls des Amtsgerichts Göttingen festgenommen worden. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft. Vor seiner Festnahme war er eigenen Angaben zufolge im Transportgeschäft tätig gewesen.

Aus der Anklage ergibt sich, dass der 45-Jährige offenbar viel unterwegs war. Sein Aktionsradius erstreckte sich bis nach Hamburg, Bad Hersfeld, Wismar und Soest. Der Angeklagte soll die Einbrüche jeweils am Wochenende verübt haben. Dabei hatte er sich offenbar auf eine bestimmte Fachmarkt-Kette für Heimtextilien und Einrichtungsgegenstände spezialisiert, insgesamt 16 Filialen waren betroffen.

Bei seinen Einbrüchen soll er einen Schaden von 60.000 Euro verursacht haben. Die Staatsanwaltschaft hat ihn deshalb wegen Diebstahls in besonders schwerem Fall in Tateinheit mit Sachbeschädigung angeklagt. 

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