Göttinger Lichterlauf-Woche

Eine ganze Woche Göttinger Lichterlauf - Event am Kiessee fällt erneut aus

Gruppenbild der verantwortlichen Organisatoren des Göttinger Lichterlaufs
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Elternhaus-Geschäftsführerin Dagmar Hildebrandt-Linne (vorne links) und Mitorganisator Steffen Mühl (rechts daneben) mit dem Orga-Team, das auch bei der Vorbereitung der diesjährigen Lichterlauf-Woche wieder an einem Strang ziehen.

Weil der Göttinger Lichterlauf aufgrund der Pandemie auch in diesem Jahr nicht am Kiessee stattfinden kann, gibt es ein Alternativprogramm: eine Lichterlauf-Woche.

Göttingen – Nach seiner Premiere 2017 lockte der Göttinger Lichterlauf jedes Jahr mehrere tausend Menschen an den Kiessee, wo sie laufend oder gehend ihre Runden drehen und Geld für den Verein „Elternhilfe für das krebskranke Kind“ spenden konnten. Damit zählte er nicht nur zu den beliebtesten Breitensportveranstaltungen in der Universitätsstadt, sondern auch zu den wichtigsten Spendenaktionen der Elternhilfe.

Massenveranstaltungen wie diese sind wegen der Pandemie und der damit verbundenen Beschränkungen in diesem Rahmen jedoch immer noch nicht möglich. „Das Gelände um den Kiessee ist öffentlich zugänglich und lässt sich nicht einzäunen, um Zugangskontrollen, die nach aktuellen Hygienevorgaben notwendig sind, durchführen zu können“, sagt Dagmar Hildebrandt-Linne, Geschäftsführerin des Göttinger Elternhauses für das krebskranke Kind.

Komplett ausfallen soll der Lauf aber auch diesmal nicht, zumal das für die so wichtige Arbeit des Elternhauses so dringend benötigte Spendenaufkommen in diesem Jahr weit hinter dem „normaler“ Jahre zurückliegt.

Lichterlauf-Woche vom 27. September bis 3. Oktober

Also entschloss man sich, wie bereits im Vorjahr eine „Lichterlaufwoche“ zu organisieren. Dabei können Aktivitäten aller Art allein oder in kleineren Gruppen unternommen werden. Egal ob Laufen, Walken, Schwimmen, Radfahren oder jede andere Art von Bewegung – alles ist möglich.

Start der „Göttinger Lichterlaufwoche“ ist am Montag 27. September. Bis zum darauffolgenden Sonntag, 3. Oktober, haben alle Interesseierten dann Zeit, sich – wo und wie auch immer sie wollen – zu bewegen und anschließend für das Elternhaus für das krebskranke Kind zu spenden.

„Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung haben Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler und der Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler übernommen“, sagt Dagmar Hildebrandt-Linne. Und auch wenn es erneut nicht möglich sei, den Kiessee wie gewohnt durch verschiedene Lichtprojektionen in ein abendliches Farbenmeer zu verwandeln, sei zumindest geplant, das Elternhaus selbst sowie erstmals auch das Alte Rathaus in der Innenstadt in der Veranstaltungswoche bunt zu beleuchten und so auf den „Lichterlauf“ hinzuweisen.

Nachdem im vergangenen Jahr durch die Lichterlaufwoche 22.200 Euro an Spenden zusammengekommen waren, hofft das Organisationsteam diesmal auf einen ähnlichen Erfolg.

Dreh- und Angelpunkt für die Aktion ist erneut die Homepage goettinger-lichterlauf.de, auf der man nicht nur seine Aktivitäten protokollieren und spenden kann, sondern auch Bewegungstipps und individuelle Startnummern erhält oder sich in einer „Hall of Fame“ verewigen kann.

„Wer will, kann auch Fotos von sich selbst vor dem beleuchteten Alten Rathaus, beim Sporttreiben oder am besten sogar von beidem kombiniert machen, die dann auf unserer Internetseite veröffentlicht werden“, sagt Hildebrandt-Linne. Die Teilnahme an der Lichterlaufwoche sei kostenlos, am Ende der Aktivitäten werde lediglich um eine Spende für das Elternhaus gebeten. (Per Schröter)

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