Göttingen: Eine ganze Woche lang Lichterlauf

Es gibt ein ganz neues Format des Lichterlaufs am Kiessee in Göttingen

Neues Format: Die Elternhaus-Geschäftsführerin Dagmar Hildebrandt-Linne (vorne links) und Lichterlauf-Initiator Thomas Fritsch (rechts daneben) mit dem Organisationsteam, das bei der Vorbereitung der Lichterlauf-Woche an einem Strang zieht.
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Neues Format: Die Elternhaus-Geschäftsführerin Dagmar Hildebrandt-Linne (vorne links) und Lichterlauf-Initiator Thomas Fritsch (rechts daneben) mit dem Organisationsteam, das bei der Vorbereitung der Lichterlauf-Woche an einem Strang zieht.

Wegen Corona kann die Benefiz-Veranstaltung „Göttinger Lichterlauf“ in diesem Jahr nicht wie gewohnt stattfinden. Die Veranstalter haben sich stattdessen ein Alternativprogramm ausgedacht.

Göttingen – Der Göttinger Lichterlauf lockte in den vergangenen drei Jahren jeweils mehrere tausend Menschen an den Kiessee, wo sie laufend oder gehend ihre Runden drehen und Geld für den Verein Elternhilfe für das krebskranke Kind spenden konnten.

Massenveranstaltungen wie diese sind wegen Corona jedoch bis Ende des Jahres nicht erlaubt. Komplett ausfallen soll der Lauf deswegen aber nicht.

„Krisen erfordern Umdenken, Kreativität und neue Konzepte“, sagt Dagmar Hildebrandt-Linne, Geschäftsführerin des Göttinger Elternhauses für das krebskranke Kind.

Nachdem man bereits mehrere Veranstaltungen des Elternhauses habe absagen oder stark verändern müssen, habe man nun auch ein anderes Konzept für die vierte Auflage des Göttinger Lichterlaufs erarbeitet.

„Anstatt einer einmaligen Veranstaltung hatte unser Mitorganisator Andreas Lindemeier die Idee, eine Lichterlaufwoche zu organisieren, in der Aktivitäten allein oder in Kleingruppen unternommen werden können“, sagt Hildebrandt-Linne.

Egal ob Laufen, Walken, Schwimmen, Radfahren oder jede andere Art von Bewegung – alles ist möglich. Start der „Göttinger Lichterlaufwoche“ ist am Montag 28. September. Bis zum darauffolgenden Sonntag, 4. Oktober, haben alle Interessierten dann Zeit, sich - wo und wie auch immer sie wollen – zu bewegen und anschließend für das Elternhaus für das krebskranke Kind zu spenden.

„Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung hat Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler übernommen“, sagt Dagmar Hildebrandt-Linne.

Und auch wenn es in diesem Jahr nicht möglich sei, wie gewohnt den Kiessee durch verschiedene Lichtprojektionen in ein abendliches Farbenmeer zu verwandeln, sei zumindest geplant, das Elternhaus selbst oder zumindest dessen Garten in der Veranstaltungswoche bunt zu beleuchten und so auf den „Lichterlauf“ hinzuweisen.

„Auch wenn wir natürlich gerne wie in den vergangenen Jahren eine stimmungsvolle Großveranstaltung am Kiessee organisieren würden, hat auch die Lichterlauf-Woche sicher ihren Reiz“, sagt Andreas Lindemeier.

So könnten sich Menschen in ganz Niedersachsen und sogar in ganz Deutschland daran beteiligen und sowohl etwas für sich selbst als auch für das Elternhaus tun.

„Wer will, kann auch Fotos von sich selbst beim Sporttreiben machen, die dann auf unser eigens für diesen Lauf eingerichteten Internetseite goettinger-lichterlaufwoche.de veröffentlicht werden.

Dort gibt es auch alle Informationen zu der Aktion sowie zum Spendenkonto. (Per Schröter)

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