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Baptistengemeinde Göttingen: Beim Lego-Wochenende entsteht eine große bunte Stadt

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Von: Per Schröter

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Kinder mit Mund-Nasen-Schutz stehen an einem langen Tisch, auf dem ihre Lego-Bauten stehen.
Stolze Architekten und Baumeister: Die insgesamt 40 Kinder hatten während der „Lego-Bautage“ großen Spaß und konnten sich kreativ voll und ganz austoben. Herausgekommen ist eine ganze Stadt an Bauwerken. © Per Schröter

Großen Spaß hatten nun viele Kinder bei den „Lego-Bautagen“ der Baptistengemeinde in Göttingen. Eine Fortsetzung ist bereits geplant.

Göttingen – Tolle Stimmung herrschte am Wochenende in den Räumlichkeiten der Göttinger Baptistengemeinde, wo 40 Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren bei der zweiten Auflage der „Lego-Bautage“ Architekten und Baumeister spielen durften.

Immer schwappte eine La Ola-Welle, begleitet von lautem Applaus, durch den großen Saal, wenn eine Gruppe an einem der vielen Tische ein Bauwerk vollendet hatte. Stolz hielten die Kinder dann ihre selbst gebauten Gebäude, Flugzeuge, Bagger, Züge, Kräne und vieles mehr in die Luft, um sie anschließend im Vorraum auf einem rund zehn Meter langen Tisch zu platzieren.

Ein kleiner Junge hält stolz einen aus Lego gebauten Lkw in der Hand.
Nicht nur Gebäude entstanden, auch Fahrzeuge wie dieser Lkw wurden zusammengebaut. © Per Schröter

Am Ende entstand so aus mehr als 100.000 zur Verfügung stehenden Legosteinen eine ganze Stadt mit Hochhäusern, Gärten, einem Flughafen, einer Kirche sowie verschiedenen Attraktionen wie etwa einem gewaltigen blauen Riesenrad.

„Nachdem wir bereits 2017 einen Lego-Bautag veranstaltet hatten und der sowohl bei den teilnehmenden Kindern als auch bei den Eltern großen Anklang gefunden hatte, wollten wir das eigentlich schon vor zwei Jahren wiederholen“, sagte Sebastian Stehlik von der Gemeindeleitung, der die Veranstaltung zusammen mit Dortje Brandes, der Kinder- und Jugendreferentin der Baptistengemeinde, organisiert hatte.

Als 2020 jedoch die Corona-Pandemie begann, habe man den Bautag schweren Herzens verschieben müssen. „Da die Corona-Regelungen gerade in der Kinder- und Jugendarbeit solche Veranstaltungen derzeit – natürlich unter Einhaltung eines entsprechenden Hygienekonzeptes – zulassen, haben wir es jetzt nachgeholt“, so Stehlik.

Eine Gruppe Kinder baut an einem farbenfrohen Lego-Turm.
Eine Stadt nimmt Gestalt an: Auch die jüngeren Teilnehmer waren voll bei der Sache. © Per Schröter

Neben den auf zwei Tage verteilten sechs Bauzeiten von jeweils rund einer Stunde gab es ein Rahmenprogramm mit Liedern, Bibelgeschichten und Spielen drinnen wie draußen an der frischen Luft.

Während die Sieben- bis Zwölfjährigen an der Stadt gebaut haben, gab es für Kinder zwischen drei und sechs Jahren eine Spezialbauzeit am Samstagnachmittag, bei der sie „zusammen mit ihren Eltern oder Großeltern Spaß haben konnten“, sagte Stehlik.

Nach einem Familiengottesdienst am Sonntagvormittag, zu dem dann alle Teilnehmer mit ihren Familien eingeladen waren, wurde die Lego-Stadt feierlich eröffnet und bestaunt.

„Mit dieser Veranstaltung wollten wir als Gemeinde nach all den Coronamonaten ganz bewusst Kindern ein tolles Event bereiten“, betonte Sebastian Stehlik. Und er freue sich, dass dies auch gelungen sei.

Sein Dank ging an Horst Hilgert, der, wie schon fünf Jahre zuvor, auch diesmal die zahlreichen Lego-Bausets und die vielen losen Bausteine zur Verfügung gestellt hat. „Ich mache das schon seit einigen Jahren ehrenamtlich in ganz Deutschland, um Kirchengemeinden und ihren Mitgliedern etwas Gutes zu tun“, sagte der Ingelheimer.

„Da die Plätze für dieses Wochenende innerhalb weniger Tage ausgebucht waren, planen wir für den 1. und 2. April einen Zusatztermin, zu dem noch Anmeldungen möglich sind“, sagte Sebastian Stehlik.

Weitere Informationen und Anmeldung: baptisten-goettingen.de (Per Schröter)

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