Zweistündiger Rundgang am Sonntag

Eine Stadtführung auf den Spuren von „Göttingen 1968“

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Überbleibsel: Das historische Reitstalltor vor dem stylischen Lernzentrum am Uni-Campus. Um den Abriss des Reitstalls gab es heftigen Streit Ende der 60er-Jahre.

Göttingen. Eine Stadtführung in Göttingen begibt sich am Sonntag, 15. April, auf die Spuren der 1968-er Bewegung. Die Teilnehmer könnten die Schauplätze der damaligen politischen Auseinandersetzungen in der Universitätsstadt kennenlernen, wie die örtliche Tourist Information mitteilte.

Der zweistündige Rundgang unter dem Thema „Der Muff von 1000 Jahren ... Göttingen 1968“ informiere aber nicht nur über die Demonstrationen, „Teach-Ins“ und Schweigemärsche der Studierenden.

Thematisiert würden auch der Abriss des Reitstall-Viertels nahe der Universität und heutigen Kaufhauses Carré sowie die Parkplatz-Situation auf den Kirchhöfen vor 50 Jahren.

Das alles habe die Gemüter der Göttinger seinerzeit „mindestens ebenso erhitzt wie das Attentat auf Rudi Dutschke oder der Einmarsch des Warschauer Paktes in die Tschechoslowakei“.

Die Stadtführung beginnt um 14 Uhr am Alten Rathaus. Anmeldung in der Touris-Information: 0551/499800. (tko/epd)

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