Göttingen

Einsatz für die Hochschulen – Online-Gesprächsrunde der Göttinger Oberbürgermeister-Kandidaten

Der „Blaue Turm“ auf dem Zentralcampus der Uni Göttingen
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Der Zentralcampus der Universität Göttingen: Die Oberbürgermeister-Kandidaten wollen sich für die Hochschulen einsetzen.

Ende der Unterfinanzierung, bessere Zusammenarbeit, weniger Befristungen, Ausgründungen und bezahlbarer Wohnraum – Die Göttinger OB-Kandidaten unterhielten sich über vieles.

Göttingen – Wie groß die Bedeutung der Hochschullandschaft für Göttingen ist, wurde bei einer Online-Gesprächsrunde mit den fünf Oberbürgermeister-Kandidaten am Montag, 21. Juni, deutlich. Jede vierte sozialversicherungspflichtige Arbeitsstelle hängt an Einrichtungen mit Hochschulbezug.

Online-Gesprächsrunde der Göttinger OB-Kandidaten: Unterfinanzierung

Die einzelnen Kandidaten wiesen auf ihre Schwerpunkte beim Thema Hochschulpolitik hin. Petra Broistedt (SPD) will sich dafür stark machen, dass die Unterfinanzierung der Hochschulen endet.

Dafür hat sie bereits mit Landtagspräsidentin Gabriele Andretta gesprochen. Ein weiteres Anliegen der Kandidatin ist, dass der Neubau der Universitätsmedizin Göttingen komplett durchfinanziert wird.

Online-Gesprächsrunde der Göttinger OB-Kandidaten: Zusammenarbeit und Finanzierung

Ehsan Kangarani (parteilos, unterstützt von CDU und FDP) will das Thema Hochschulen zur „Chefsache“ machen und sich bei Gesprächen persönlich einbringen. Die gute Zusammenarbeit könne man noch verbessern, verspricht er.

Doreen Fragel (parteilos, von den Grünen unterstützt) sieht die Probleme für viele Nachwuchs-Wissenschaftler durch die vielen befristeten Verträge. Man müsse für eine solide Finanzierung der Hochschulen sorgen. Dann sei man nicht so auf ständige Akquise von Drittmitteln und Befristungen angewiesen

Online-Gesprächsrunde der Göttinger OB-Kandidaten: Ausgründungen und Wohnraum

Aus Sicht von Mathias Rheinländer (Die Partei) werden Ausgründungen aus den Hochschulen nicht optimal unterstützt. Das müsse verbessert werden.

Edgar Schu (Die Linke) vertritt die Ansicht, dass die Stadt mehr Geld für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in die Hand nehmen müsse. Dabei könnten die günstigen Konditionen am Kapitalmarkt helfen. (Bernd Schlegel)

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