Fußball-Oberliga

SVG Göttingen und Eintracht Northeim verlieren

Northeims Trainer Malte Froehlich

Göttingen/Northeim. Nach der 2:3-Niederlage beim SSV Jeddeloh muss der SVG Göttingen die nächsten drei Spiele gewinnen um nicht abzusteigen. Auch Eintracht Northeim verlor in Oldenburg 0:4. 

Eintracht Northeim chancenlos in Oldenburg

Nach torlosen 45 Minuten nahm die Northeimer Niederlage in Oldenburg nach der Pause ihren Lauf. Vor allem deshalb, weil bei den erfolgsverwöhnten Eintracht-Spielern nichts zusammenlief. „Die Tendenz war schon in der ersten Hälfte zu erkennen. Der Zeitpunkt des ersten Gegentreffers gleich nach der Pause war aber unglücklich. Von uns kam nichts und der Gegner hat wirklich gut gespielt“, bilanzierte Northeims Trainer Malte Fröhlich die einseitigen 90 Minuten, an deren Ende die höchste Northeimer Saison-Niederlage durchaus auch noch höher hätte ausfallen können.

Rein rechnerisch ist die Eintracht noch nicht durch. „Wir wollen tatsächlich Zweiter werden und uns nicht als Dritter für die Aufstiegsspiele qualifizieren“, betont Fröhlich. Gegenüber dem einzigen Konkurrenten 1. FC Wunstorf benötigt die Eintracht noch zwei Punkte aus den letzten drei Partien. „Die Punkte müssen wir aber erst einmal holen“, sagt der Northeimer Coach angesichts der Rechenspiele und Spekulationen rund um sein Team. „Alle reden von den möglichen Gegnern wie Altona 93, dem Bremer SV oder Eutin. Wenn uns von diesen Teams einer in Oldenburg beobachtet hat, dann lacht der sich jetzt über uns kaputt. Wir müssen uns nur auf das nächste Spiel fokussieren“, fordert der Northeimer Trainer vor der Partie am Sonntag gegen den Vorletzten TB Uphusen.

SVG Göttingen gegen Mitkonkurrenten

Eines dürfte SVG-Trainer Knut Nolte und auch seinen Spielern klar sein. Werden die letzten drei Punktspiele in dieser Saison nicht allesamt gewonnen, kann die Sandweg-Elf für die Landesliga planen. Noch können es die Schwarz-Weißen aus eigener Kraft schaffen, denn zwei der letzten drei Gegner stecken ebenfalls noch im Abstiegsschlamassel.

Erstes Endspiel ist am kommenden Sonntag am Sandweg gegen den Heeslinger SC, der sich beim 0:3 zuhause gegen Aufsteiger MTV Gifhorn nicht mit Ruhm bekleckert hat, jedoch fast gerettet ist. Auch der vorletzte Gegner HSC Hannover (zwei Punkte mehr als die SVG) verlor das Aufsteigerduell zuhause mit 2:4 gegen den TuS Bersenbrück, hat aber die SVG zuhause. Zu einem echten Endspiel um den Klassenerhalt könnte es dann gegen den BV Cloppenburg (ebenfalls zwei Punkte mehr als die SVG) in drei Wochen am Sandweg kommen.

„Wir haben zweimal beim Spitzenreiter geführt und uns dann durch zwei dumme Fehler selbst geschlagen“, meinte Abteilungsleiter Thorsten Tunkel. (raw/wg-gsd)

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