Fußball-Oberliga: Südniedersachsenderby steht an

Eintracht Northeim verschiebt Lupos Meisterfeier

Northeim/Göttingen. Gegen 16.30 Uhr herrschte am Sonntag hektisches Treiben im Stadion von Lupo Martini Wolfsburg. Gerade eben hatte der Tabellenführer der Fußball-Oberliga das 2:0 gegen Eintracht Northeim geschossen.

Und weil man natürlich wusste, dass parallel die Freien Turner Braunschweig gegen Egestorf-Langreder führten, musste schnell alles hergerichtet werden, um nach dem Sieg die vorzeitige Meisterschaft feiern zu können.

Doch die Verantwortlichen des Tabellenführers hatten die Rechnung ohne die Eintracht gemacht. Nils Hillemann und Mehdi Mohebieh machten innerhalb von vier Minuten aus dem 0:2 ein 2:2 und verdarben den Italienern damit die Party. „Lupo-Trainer Francisco Coppi wollte nach dem Spiel dann auch kein Bier mit uns trinken“, sagte Northeims Team-Manager Hartmut Denecke. „Dem war nach dem Abpfiff ganz und gar nicht mehr nach Feiern zumute.“

Dass Coppi und sein Team die Meisterfeier aber nur um ein paar Tage verschoben haben, bezweifelt niemand. Verfolger Egestorf hat 14 Zähler Rückstand und kann maximal noch 15 Punkte holen. Vielleicht steigt die Party bei den Wolfsburgern dann am nächsten Sonntag, wenn sie in Egestorf gastieren. Dann hat es die Eintracht mit der SVG Göttingen im Derby zu tun, auf das Denecke schon vorausblickt. „Uelzen war jetzt genau der richtige Gegner für die Göttinger. Da konnten sie sich ihren ganzen Frust der letzten Wochen von der Seele schießen.“ Es dürfte also spannend werden am Sonntag ab 14 Uhr im Northeimer Gustav-Wegner-Stadion.

Erleichterung bei der SVG

Die Erleichterung bei der SVG Göttingen nach dem 7:0-Kantersieg über Absteiger Uelzen war mit den Händen zu spüren. Sechs Spiele hatte das Team von Trainer Knut Nolte nicht gewonnen in diesem Jahr. Da kam ein solcher Gegner genau zum richtigen Zeitpunkt.

„Das 7:0 geht in Ordnung. Was mich gefreut hat, war das Engagement meiner Mannschaft, auch noch in der zweiten Halbzeit das eine oder andere Tor erzielen zu wollen. Wir haben vernünftig weitergespielt, obwohl ja beim 5:0 zur Halbzeit alles gelaufen war“, meinte ein durchaus zufriedener Nolte. Nun hat die SVG noch zwei Saisonziele. Am Ende vor Northeim zu stehen und den dritten Platz zu erreichen. 

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