Straßenzug für vier Millionen Euro saniert

Einweihungsfeier: Maschmühlenweg in Göttingen ist wieder frei

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Ein Schäufelchen Erde für den neugepflanzten Apfelbaum: Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (3.v.l.) bei der Freigabe des sanierten Maschmühlenwegs.

Göttingen. Der Verkehr am Maschmühlenweg fließt nach der Sanierung wieder in beide Richtungen – jetzt auch zwischen Hagenberg und Hildebrandstraße.

Nach anderthalb Jahren Bauzeit wurde der knapp einen Kilometer lange Straßenabschnitt am Mittwoch offiziell wieder freigegeben.

Vier Millionen Euro hat die Stadt Göttingen insgesamt in die Sanierung investiert. Der größte Teil davon wurde durch Fördergelder des Landes und des Bundes finanziert. Die tiefgreifenden Bauarbeiten waren nötig geworden, weil sowohl die Straße als auch die unterirdische Kanalisation in einem „grottenschlechten Zustand“ waren, wie Thomas Dienberg, Bau-Dezernent der Stadt Göttingen, erklärte.

Ein Schäufelchen Erde für den neugepflanzten Apfelbaum: Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler bei der Freigabe des sanierten Maschmühlenwegs. 

Im Zuge der Sanierung wurden 10.000 Quadratmeter Fahrbahn (anderthalb Fußballfelder) 6000 Quadratmeter Rad- und Gehwege (knapp ein Fußballfeld) erneuert sowie drei Bushaltestellen gebaut. „Wir haben aber auch sämtlichen Platz ausgenutzt, um Bäume zu pflanzen“, fügte Dienberg an. Symbolisch pflanzte Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler den letzten neuen Baum am Maschmühlenweg ein. Köhler freute sich über die fristgerechte Neugestaltung des Straßenabschnittes.

Barrierefreie Bushaltestellen

Nicht nur der Straßenbelag und die Kanalisation sind nun wieder in einwandfreien Zustand, auch die komplette Straßenbeleuchtung wurde mit LED erneuert. Die Bushaltestellen sind nun barrierefrei. Es gibt Verkehrsinseln für eine bessere Überquerung der Straße und auch Radfahrer sowie Fußgänger haben nun mehr Platz. Köhler: „Ich empfinde das insgesamt als sehr gelungen.“

Das meiste Geld floss in die unterirdische Sanierung. Maren Reimann, leitende Baudirektorin der Göttinger Entsorgungsbetriebe und zuständig für die städtische Kanalisation, freute sich, dass dieses große Projekt nun fertiggestellt ist: „Das hat uns hier sehr beschäftigt. Es ist keine unkomplizierte Arbeit gewesen.“

Durch die Freigabe des Teilabschnitts dürfte sich die Verkehrslage in den umliegenden Gebieten wieder etwas entspannen. Denn als direkte Fortführung der B3 benutzen täglich etwa 20.000 Fahrzeuge den neugebauten Maschmühlenweg.

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