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EKW-Pflegeschule zieht um: Moderne Lernbedingungen in der Berufsfachschule

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Von: Bernd Schlegel

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Schulleiterin Ursula Roth und Pflegedirektor Hauke Heißmeyer bei der feierlichen Schlüsselübergabe.
Neue Berufsfachschule Pflege des EKW: Schulleiterin Ursula Roth und Pflegedirektor Hauke Heißmeyer bei der feierlichen Schlüsselübergabe. © EKW/nh

Die Pflegeschule des Evangelischen Krankenhauses Göttingen-Weende (EKW) ist ab sofort im Phywe-Gewerbepark.

Göttingen – Nach einem Jahr Planung ist die Berufsfachschule Pflege des Evangelischen Krankenhauses Göttingen-Weende (EKW) jetzt umgezogen – vom Krankenhausstandort Neu-Mariahilf im Waldweg in größere und modern ausgestattete Räume im Phywe-Gewerbepark an der Robert-Bosch-Breite 10.

Anlass für den Umzug war der Wunsch zur weiteren Steigerung der Ausbildungsqualität und die Raumnot am alten Standort. „Vor der Standortwahl haben wir unsere Auszubildenden nach ihren Wünschen gefragt“, sagt Hauke Heißmeyer, Pflegedirektor des EKW.

Umzug der EKW-Pflegeschule in Göttingen: Steigerung der Ausbildungsqualität

Die „gute praktische Ausbildung im Krankenhaus und ein fundierter Unterricht in der Berufsfachschule“ sind aus seiner Sicht die zwei Schlüssel für eine erfolgreiche Ausbildung zur Pflegefachkraft. Erstmals werden jetzt mehr als 100 Auszubildende zur Pflegefachkraft an der EKW-Schule unterrichtet. Perspektivisch werden die Ausbildungszahlen auf 150 Schülerinnen und Schüler erhöht.

Lernumgebung Krankenhaus: In einem komplett eingerichteten Krankenzimmer kann die künftige Pflege am Bett trainiert werden.
Lernumgebung Krankenhaus: In einem komplett eingerichteten Krankenzimmer kann die künftige Pflege am Bett trainiert werden. © EKW/nh

Ein großer Wunsch der Nachwuchskräfte war das Thema Digitalisierung: „Es gibt viele technische Highlights in unserer neuen Schule“, sagt Schulleiterin Ursula Roth. „Eins davon ist das Clever-Touch-System in den Klassenräumen.“ Dabei handelt es sich um ein interaktives Display-System mit Kamera, das auch für Online-Treffen genutzt werden kann. „Neu ist auch unser Simulationstrainer, die sogenannte Nursing Anne“, sagt Roth.

Sie kann sprechen, atmen, und man kann ihren Puls ertasten. Dieser Patientensimulator dient als leistungsfähiges Trainingsmodell. Zahlreiche Pflegemaßnahmen, Krankheitsbilder und Szenarien können die Schülerinnen und Schüler so bereits während der Ausbildung kennenlernen.

Lernumgebung Seniorenheim: Dort können Situationen aus dem Alltag der künftigen Beschäftigten in der Pflege simuliert werden.
Lernumgebung Seniorenheim: Dort können Situationen aus dem Alltag der künftigen Beschäftigten in der Pflege simuliert werden. © EKW/nh

Der neuen Schule stehen Räume mit einer Gesamtfläche 700 Quadratmetern zur Verfügung. Neben einer Bibliothek, Gruppen- und Aufenthaltsräumen gibt große, klimatisierte und helle Klassenräume für den theoretischen Unterricht.

In zwei „Skills Labs“ wird zudem praktisches Wissen im realitätsnahen Umfeld vermittelt. Sie bilden die Lernumgebungen „Krankenhaus“ und „Seniorenheim“ ab. So bekommen die angehenden Pflegefachkräfte bereits vor ihrem Praxiseinsatz einen Einblick der künftigen Arbeitsumgebungen. (bsc)

Weitere Informationen unter ekweende.de/schule

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