Offener Brief

Elf Hochschulen aus Niedersachsen: Protest gegen die Sparmaßnahmen des Landes

Der Zentralcampus der Universität Göttingen
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Der Zentralcampus der Universität Göttingen mit dem Blauen Turm, der Zentralmensa (links) und dem Zentralen Hörsaalgebäude: Etwa 30.000 Studenten sind an der Hochschule eingeschrieben. (Symbolbild)

In einem offenen Brief haben elf Hochschulen gegen Sparmaßnahmen der Landesregierung in Hannover protestiert.

Göttingen – „Gegen die Einschätzung, die Kürzungen müssten doch zu stemmen sein, legen wir, die Senate von elf niedersächsischen Hochschulen, entschieden Widerspruch ein“, heißt es in dem an Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) addressierten Schreiben, das die Universität Göttingen veröffentlichte.

Unterzeichnet ist das Protestschreiben von den Senaten folgender Hochschulen: Universität Göttingen, TU Braunschweig, Hochschule der Künste Braunschweig, TU Clausthal, Universität Hannover, Hochschule Hannover, Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, Medizinische Hochschule Hannover sowie Universitäten Oldenburg, Osnabrück und Vechta. Die Hochschulen verweisen darauf, dass andere Bundesländer „in ganz anderem Umfang in ihre Hochschulen“ investieren. Daher werde das Land Niedersachsen nicht konkurrenzfähig sein. „Es wird immer schwieriger werden, die besten Köpfe für die Hochschulen dieses Landes zu gewinnen“, heißt es weiter.

Im Juli hatte eine Reihe von Institutionen – darunter der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Unternehmerverbände Niedersachsen – gefordert, die Kürzungen im Hochschulbereich zu stoppen. Angeregt wurde ein gemeinsamer Dialog zur Zukunft der Hochschulen. Diesem Appell schlossen sich die elf Senate jetzt „mit Nachdruck“ an. (Bernd Schlegel, mit lni)

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