Eltern arbeiten, Kinder spielen: Betreuung bei Sartorius und Mahr

Hier darf man sich ruhig die Hände schmutzig machen: Sommerkids in der Lehmwerkstatt. Foto: nh

Göttingen. Der Göttinger Technologiekonzern Sartorius und das Messtechnikunternehmen Mahr haben auch in diesem Jahr wieder das dreiwöchige Ferienbetreuungsprogramm „Sommerkids“ angeboten. 54 Mitarbeiterkinder zwischen vier und zwölf Jahren, darunter 42 Kinder von Sartorius, werden bis Ende August ganztägig betreut, während ihre Eltern arbeiten.

Die Gestaltung des Programms und die pädagogische Betreuung übernahm die Kindertagespflege Göttingen in Zusammenarbeit mit der Heinz Sielmann Stiftung. Pro Woche zahlen die Eltern 100 Euro für die Betreuung ihres Kindes, den Restbetrag schießen Sartorius und Mahr zu.

Nach dem Motto „Vielfalt erleben und entdecken“ lernten die Mitarbeiterkinder in den ersten beiden Wochen auf Gut Herbigshagen von Naturexperten Wissenswertes über die tierischen Bewohner von Wald und Wiese. Ihr handwerkliches Geschick konnten sie beim Filzen und in der Lehmwerkstatt zeigen.

Das Programm „Kunterbunt“ in der dritten Woche sah neben gemeinsamen Koch- und Bastelaktionen einen Ausflug in die Ethnologische Sammlung der Universität Göttingen vor, bei dem die Kinder anschließend Talismane aus aller Welt basteln.

Kirsten Siedler, Personalleiterin bei Sartorius: „Für berufstätige Eltern ist es

Vielfalt erleben und entdecken: Sommerkids bei der Wiesenexpedition. Foto: nh

oft schwierig, in den Sommerferien, Urlaub und Schließzeiten von Schulen und Kinderbetreuungsstätten unter einen Hut zu bringen. Um sie bei diesem Spagat zu unterstützen, haben wir letztes Jahr die Sommerkids ins Leben gerufen. Auch dieses Jahr war die Nachfrage enorm. Deshalb werden wir die Aktion Sommerkids auch im nächsten Jahr fortführen.“ (p)

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