Eltern sollen Säugling misshandelt haben: Kind in Uni-Klinik

Die Universitätsmedizin: Der kleine Junge, der von seinen Eltern misshandelt worden sein soll, wird in Göttingen behandelt. Foto: Kopietz

Göttingen/Goslar. Ein Elternpaar aus Goslar steht im Verdacht, seinen wenige Wochen alten Säugling schwer misshandelt und ihm massive Verletzungen zugefügt zu haben.

Der kleine Junge befindet sich inzwischen in der Universitäts-Kinderklinik in Göttingen.

Das sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Braunschweig. Lebensgefahr bestehe nicht. Laut Medienberichten soll der Junge möglicherweise irreparabel schwere Verletzungen erlitten haben.

Der Säugling, der sich nach Polizeiangaben inzwischen „im dritten Lebensmonat“ befindet, war bereits Ende Januar in die Kinderklinik in Wernigerode gebracht worden. Wegen der schweren Verletzungen schaltete das Krankenhaus die Polizei im Harzkreis ein. Die Eltern sollen 22 und 26 Jahre alt sein.

Eine rechtsmedizinische Untersuchung habe den Verdacht erhärtet, dass der Junge misshandelt worden sein könnte, sagte ein Sprecher der Polizei in Halberstadt. Der Tatverdacht richte sich gegen die Erziehungsberechtigten des Kindes. Nähere Angaben wollte er nicht machen, weil der Fall wegen des mutmaßlichen Tatortes Goslar inzwischen an die Ermittlungsbehörden in Niedersachsen abgegeben worden sei.

In der Göttinger Universitätsmedizin sollen weitere Untersuchungen zur Art und Schwere der Verletzungen des Kindes angestellt werden, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. (lni/bsc)

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