Mara-Cassens-Preis

Emanuel Maeß: Wieder Auszeichnung für Autor des Wallstein-Verlages

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Autor Emanuel Maeß erhält den Mara-Cassens-Preis für seinen Roman.

Erfolg für einen Autor des Göttinger Wallstein-Verlages: Emanuel Maeß erhält für sein Debüt „Gelenke des Lichts“ den „Mara-Cassens-Preis für den ersten Roman“ 2019, der mit 15 000 Euro dotiert ist.

 Er ist benannt nach einer 2015 verstorbenen Förderin der Literatur. Preisträgerinnen der letzten Jahre sind Katharina Winkler (2016), Sasha Marianna Salzmann (2017) und Anja Kampmann (2018).

Ziel ist es, zu vermöglichen, dass sich Autorinnen und Autoren nach ihrem Roman-Erstling weiterhin voll und ganz dem Schreiben widmen können.

15 Mitglieder des Literaturhaus-Vereins bildeten die Jury, die alle 62 eingereichten im Jahr 2019 erschienenen Debütromane prüfte. 11 Titel standen in der finalen Auswahlrunde zur Abstimmung. Unter den Favoriten waren Helene Bukowski mit „Milchzähne“, Kenah Cusanit mit „Babel“ und Karen Köhler mit „Miroloi“.

Der Roman „Gelenke des Lichts“, war im Frühjahr 2019 bei Wallstein erschienen, Die Jury entschied sich für „Gelenke des Lichts“ von Emanuel Maeß als besten deutschsprachigen Debütroman 2019, „weil es ein in hohem Maße außergewöhnliches und mutiges Buch ist, das deutlich das, was in der politischen und gesellschaftlichen Debatte nur kurzfristig aktuell ist, zugunsten überzeitlicher Fragestellungen außer Acht lässt und auch sprachlich aus den Einreichungen deutlich hervorsticht“.

Der Roman sei im positiven Sinne aus der Zeit gefallen.

Emanuel Maeß, 1977 in Jena geboren, studierte Politologie und Literaturwissenschaft in Heidelberg, Wien und Oxford.

Die Verleihung ist am Dienstag, 7. Januar 2020, im Literaturhaus Hamburg. 

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