Mehr als 90 Bewerber

Engagement für Flüchtlinge: Sartorius bekommt Integrationspreis

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Engagement für Flüchtlinge bei Sartorius: (von links) Firmenchef Joachim Kreuzburg, SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann, Arbeitsministerin Andrea Nahles und Laborant Dara Yassin.

Göttingen/Hannover. Die Göttinger Sartorius AG wird für ihr Engagement für Flüchtlinge mit dem Integrationspreis des Landes Niedersachsen ausgezeichnet.

Das wurde am Montag in Hannover bekannt.

Das Unternehmen setzt „Geflüchtete ihrer Vorqualifikationen entsprechend“ ein, lobt die Jury um Doris Schröder-Köpf, der Niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe. Das Unternehmen kooperiert dabei eng mit kommunalen Behörden, der Agentur für Arbeit sowie mit Sprachförderklassen. Ein Einstieg erfolgt über Betriebserkundungen und vergütete Praktika.

Seit dem Start des Programms in 2015 übernahm Sartorius viele Teilnehmer in weiterführende Beschäftigung, interne Einstiegsqualifikation und Ausbildung. Das Unternehmen begleitet bisher 29 neu zugewanderte Frauen und Männer aus elf Ländern unter anderem mit Intensiv-Sprachkursen, betriebsinternen Patenschaften, Mentoren und weiteren Aktivitäten, heißt es in der Begründung der Jury weiter.

Mehr als 90 Bewerbungen

Über die Integrationsarbeit bei Sartorius hatte sich unter anderem auch Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles informiert. Dazu hatte sie das Göttinger Unternehmen im Mai vergangenen Jahres besucht.

Der Integrationspreis wird offiziell bei einer Feierstunde am Dienstag, 29. August, in Hannover verliehen. Mehr als 90 Bewerbungen waren bei der Jury eingegangen.

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