Auf Entdeckungsreise durch die Uni-Sammlungen

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Bücherflohmarkt: Viele Gäste nutzten die Chance und deckten sich mit Lesestoff ein.

Göttingen. Die Sammlungen der Universität Göttingen luden zum Blick hinter die Kulissen ein: Viele nutzten den Aktionstag, um sich selbst ein Bild zu machen.

Zurück in die Vergangenheit reisten die Expeditionsteilnehmer in der Musikinstrumentensammlung des Musikwissenschaftlichen Seminars. Auf etwa 420 Quadratmetern präsentierten sich europäische, afrikanische und asiatische Instrumente. So entdeckten Reisende unter anderem das „Tympanon“, ein sogenanntes Hackbrett aus dem 18. beziehungsweise 19. Jahrhundert, oder das afrikanische Xylophon „Ko-Gyilli“.

Lisa Bölinger und Leonie Rübsam, Studentinnen der Musikwissenschaft, freuten sich über den Andrang der Besucher: „Heute haben sich bereits über 150 Menschen die Sammlung angeschaut und viel Wissenswertes über Musikinstrumente erfahren.“

Im historischen Gebäude der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek führte die Expedition seine Teilnehmer quer durch die verschiedenen Sammelschwerpunkte: von den mongolischen Völkern bis hin zum System Erde und Weltall mit Zwischenstopps bei der angloamerikanischen Kultur. Doch diese Schätze der Bibliothek sind in Gefahr. Seltene Drucke, Karten und wissenschaftliche Nachlässe sind durch den jahrhundertelangen Gebrauch und den im Zweiten Weltkrieg entstandenen Wasserschaden deformiert. Buchpaten können sich mit einer Spende für die Restaurierung der Bücher und damit für die Erhaltung des Wissens einsetzen. (yjh)

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