Entdeckungstour in das Jupitersystem

Max-Planck-Institut Göttingen stellt ESA-Mission „Juice“ in Online-Vortrag vor

Die Fotomontage zeigt mehrere Monde und im Hintergrund einen Planeten, am Rand ein Satellit.
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Fotomontage des Jupitersystems: Jupiter mit den galileischen Monden (von links) Io, Ganymed, Europa und Kallisto. Links im Bild ist die Raumsonde Juice zu sehen.

Im Mai 2022 soll ein Satellit von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) zum Jupiter starten. Dazu gibt es jetzt einen Online-Vortrag vom Göttinger Max-Planck-Institut.

Göttingen – Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) plant, einen Satelliten in das Jupitersystem zu schicken. Einen Online-Vortrag zu diesem Thema gestaltet Dr. Paul Hartogh vom Göttinger Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung am Dienstag, 9. März, ab 20 Uhr unter dem Titel „Entdeckungstour ins Jupitersystem: mit der ESA-Mission Juice zum Gasriesen und dessen Eismonden“.

Der Vortrag wird live und kostenlos über die Plattform Zoom gesendet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Im Anschluss können die Zuschauer an einer Diskussionsrunde mit Dr. Paul Hartogh teilnehmen. Zugang zu der Veranstaltung gibt es unter planetarium-goettingen.de/vortragsreihe.

Mission soll Informationen über galileischen Monde liefern

Mit dem Vortrag endet die laufende Staffel der Reihe „Faszinierendes Weltall“, die der Förderkreis Planetarium Göttingen in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Göttingen veranstaltet.

Die ESA-Mission „Juice“ soll im Mai 2022 beginnen. Der Plan ist, dass der Satellit im Oktober 2029 in die Umlaufbahn des Jupiters einschwenkt und in den folgenden drei Jahren das Jupitersystem untersucht. Im Fokus stehen dabei neben dem Gasriesen selbst die galileischen Monde, die aufgrund ihrer Ozeane Leben ermöglichen könnten.

Darüber hinaus soll die Mission die Vorgänge in Jupiters Atmosphäre genauer aufzeigen. Die sollen als Grundlage zu einem besseren Verständnis von Gasriesen außerhalb unseres Sonnensystems dienen. Der Missions-Name „Juice“ steht für „Jupiter Icy Moons Explorer“. (Jan Trieselmann)

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