Mehr als 2500 Tote

Schweres Erdbeben in Nepal: Sorge um Göttinger Geographen

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Göttingen. Die Universität Göttingen macht sich große Sorgen um eine Gruppe von 17 Wissenschaftlern, die sich während des Erdbebens in Nepal aufhielt.

Die Gruppe der Universität Göttingen soll am Montag per Hubschrauber in die Hauptstadt Kathmandu geflogen werden. Das kündigte Uni-Sprecher Thomas Richter gegenüber der HNA an.

Aktualisiert um 16.44 Uhr

Die 15 Geographie-Studenten befanden sich zusammen mit einem Professor und einem wissenschaftlichen Mitarbeiter auf einer Exkursion in Nepal, als sie auf ihrem Weg vom Tsum Valley nach Arughat Bazar von dem schweren Erdbeben überrascht wurden. „Wir hoffen, dass alle das Erdbeben wohlbehalten überstanden haben,“ sagte Richter. Nach seinen Angaben war es über den Reiseveranstalter am Sonntagmittag gelungen, trotz der nur eingeschränkt funktionierenden Kommunikationseinrichtungen in Nepal Kontakt mit der Gruppe aufzunehmen. Detaillierte Informationen, ob alle Teilnehmer der Exkursion das Beben unverletzt überstanden haben, liegen der Universität noch nicht vor.

Nach HNA-Informationen steht die Gruppe unter der Leitung des in Fachkreisen deutschlandweit bekannten Geomorphologen Prof. Dr. Matthias Kuhle. Er kommt aus Waake im Landkreis Göttingen.

Telefonnummer für Angehörige: 0160/ 90 16 23 39

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