Erdbebenwarte: Zum Vereinsjubiläum bebte die Erde

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Göttingen. Mit einem gut besuchten Familientag hat der Verein Wiechert´sche Erdbebenwarte Göttingen am Sonntag sein zehnjähriges Bestehen gefeiert.

„Drei, zwei, eins, los.“ Als der Vereinsvorsitzende Wolfgang Brunk die in 14 Metern Höhe baumelnde, rund 4000 Kilogramm schwere Stahlkugel ausklinkt und sie einen Wimpernschlag später auf dem Muschelkalkboden des Hainbergs aufschlägt, wackelt die Erde. Im rund 100 Meter entfernten Erdbebenhaus spielen die historischen Instrumente verrückt. Nicht nur der Fall der Mintrop-Kugel und die dazu gehörige, von Wolfgang Brunk in unterhaltsamer Weise erzählte Geschichte machte den spannenden Forschungsbereich der Geophysik für die Besucher hautnah erlebbar.

Auch die diversen Führungen und die informativen Vorträge in den verschiedenen Gebäuden der historischen Warte fanden großen Anklang. Ein echter Renner bei den jüngeren Besuchern waren die Spiele zum Thema Erdbeben, die sich Reinhold Wittig ausgedacht hatte und die allen Teilnehmern richtig viel Spaß machten. „Ich freue mich, dass trotz des eher mäßigen Wetters und der vielen parallel stattfindenden Veranstaltungen heute so viele Besucher gekommen sind“, sagte Wolfgang Brunk. Damit habe sich der Aufwand, den eine solche Veranstaltung naturgemäß mit sich bringe, auf jeden Fall gelohnt. (per)

www.erdbebenwarte.de

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