Aktion in der Göttinger Innenstadt

Erdbeeren brachten viel Geld für häusliche Kinderkrankenpflege Kimbu

Erdbeerfest der Lions in der Innenstadt von Göttingen: Auch sie verkauften Erdbeeprodukte für den guten Zweck: von links Dr. Dorit von Heyden, Wiltrud Herbst (Präsidentin Inner Wheel Club Göttingen), Dr. Dagmar Motsch, Gila Hoepfner, Prof. Christof Kramm (Präsident Lions Club Göttinger 7) Helga Thies, Dr. Eva Cremer (Vizepräsidentin LC G7), Jutta Czech, Sabine Wagner. Foto: Schröter

Göttingen. Der Verkauf von Erdbeerprodukten spült Geld in die Kasse des Vereins Kimbu. Lions Club Göttinger 7 und Inner Wheel lockten an ihrem Stand tausende Menschen an.

Göttingen. Einen Erfolg feierten am Samstag der Lions Club „Göttinger 7“ und der inner Cheek Klub (IC) mit ihrem fünften Erdbeerfest am Gänseliesel. Der Verkauf von Erdbeertorten, -marmeladen, -getränken, -konfekt und von den Mitgliedern selbst gebastelten Erdbeer-Artikeln brachte etwa 3000 Euro ein, die komplett dem Verein Kimbu – häusliche Kinderkrankenpflege in Göttingen gespendet werden.

Wie in den Jahren zuvor herrschte am Stand vor dem alten Rathaus den ganzen Tag über Hochbetrieb. „Es ist großartig, mit welchem Engagement die Damen aus den beiden Klubs bei der Sache sind und wie gut das Erdbeerfest von den Göttingern angenommen wird“, sagte Prof. Christof Kramm, Präsident des Lions Club Göttinger 7 und Direktor der Abteilung Pädiatrische Hämatologie und Onkologie in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Uni-Medizin. Sein Dank ging an die Firma Mecke in Holtensen und den Fruchthof in Notheim, die mehr als 100 Kilogramm Erdbeeren gespendet hatten, an die rund 50 Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen des Festes beitrugen sowie an die Besucher, die den Erlös von 3000 Euro erst ermöglichten.

„Spenden wie diese sind ein ganz wichtiger Beitrag für unsere Arbeit“, freute sich KIMBU-Geschäftsführerin Kerstin Mollenhauer. Aktuell benötige der Verein das Geld, um auch in Zukunft das große Einzugsgebiet von etwa 90 Kilometern aufrechterhalten zu können, in dem er schwerkranke Kinder familiengerecht betreut.

„Das Problem ist, dass die Fahrtkosten nicht komplett von den Krankenkassen übernommen werden“, sagt Mollenhauer. „Und die Fahrten zu den viermal jährlich vorgeschriebenen Pflegeberatungen zahlen die Kassen überhaupt nicht.“

Deshalb sei sie enorm dankbar für die Spende des Lions Club und des IWC. „Und ich könnte mir gut vorstellen, dass die beiden Clubs den Betrag noch etwas aufstocken“, sagte schließlich noch Silvia Eisenacher vom Lions Club Göttinger 7. (per)

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